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Dienstag, 18. März 2014

krelli in Gefahr - im Fitnesskerker



Dank der unermüdlichen Hilfe meines Bruders und den Geräten von Kettler, haben wir nun inzwischen schon fast alles beisammen, was ein Triathletenherz höher schlagen lässt. Im Ergebis habe ich mich jetzt von meinem Fitnessstudio abgemeldet. Zum einen spare ich mir so den monatlichen Beitrag und zum anderen die Fahrtzeit und Parkplatzsuche. Bisher hat mich eine Stunde Training ca. 2 Std. gekostet. Aber ab jetzt nicht mehr!! ;)

guten Wochenstart!
krelli

Mittwoch, 18. Dezember 2013

heutige Ausbeute der Crossfahrt...

...33,4 Kilometer in geschlagenen zwei Stunden. Außerdem ein verbogener Lenker. Kilometer sammeln schaut anders aus, aber eine saucoole Einheit. Allein für den legendären 7-Brücken-Trail bei Ungerthal lohnt sich die ganze Fahrerei :)


Thomas war sehr aufmerksam und hat mir gleich geschrieben dass lediglich der Bremshebel verrutscht ist. Für mich als Techniklaie natürlich die Erklärung. Die Welt ist wieder in Ordnung ;)

Samstag, 16. November 2013

krelli in Gefahr - erste Crossausfahrt der Saison



Heute morgen war es soweit, die erste Crossausfahrt. Eine halbe Stunde vor Treffpunkt aufstehen, kurz einen Apfel essen, umziehen, Reifen aufpumpen, keine Flaschenhalter drauf, egal, 2min vor Treffpunkt losradeln wie die Gestochenen. Ca. 15min zu spät, alle anderen 12 Leute scharen schon ungeduldig mit den Hufen, und ab geht die Post. Und wie!! Kein Warmfahren, gleich die Rampen den Schmausenbuck hoch. Alle hochmotivierte und geübte Crosser, und ich mittendrin, oder eher hintendran, krelli auf 200 Puls! Vor einer halben Stunde erwacht, ohne Frühstück, ohne Trinkflasche, hallelulja

der 7-Brücken-Trail bei Brunn/Ungelstetten

Sobald es technisch wird hängen mich alle ab, meine einzigen Sternstunden kommen auf der Waldautobahn, auf denen ich wieder auf das Feld aufschließen kann. Nur meine guten Ortskenntnisse bewahren mich vor dem Verlust der Gruppe, indem ich manchmal einfach abkürze ;)

Irgendwann fühle ich mich als wenn ich schon 2 Std. gefahren wäre, schaue auf die Uhr, sie zeigt 42min an. Es nimmt kein Ende. Kurze Zeit später sinkt allerdings langsam das Tempo, die ersten werden anscheinend müde. Kein Wunder, fahren ja auch 14jährige Kiddies mit ;)

Im Gegensatz zu en Radfahrern war ich als Triathlet natürlich mit dem Element Wasser vertraut, und wir beide, mein Rad und ich, kamen wohlbehalten und trocken auf der anderen Seite an.

Nach etlichen Laufeinlagen, oder wie hier Flussüberquerungen, komme ich nach rund 2 Std. wieder zuhause an. Spaß hats gemacht, aber üben muss ich unbedingt noch, sonst gerät jedes weitere Crosstraining zur GA2 Einheit!

schönes Wochenende!
krelli

Dienstag, 17. September 2013

Regionalliga - Teamsprint in Weiden

So, mein letzter Triathloneinsatz in diesem Jahr liegt hinter mir. Ehrlich gesagt bin ich froh. Das Wetter war mehr als bescheiden. Das Wasser hatte 15,3 Grad und ich bekam fast einen Herzinfarkt beim Reinspringen. Der Wettkampf wurde als Teamsprint ausgetragen, d.h. unser Team vom TSV Altenfurt musste die gesamte Zeit über zusammenbleiben.


Am Vormittag standen 850m Schwimmen und ein 3,75 km Lauf auf dem Programm. Und am Nachmittag dann in gleicher Besetzung ein 25 km Mannschaftszeitfahren und ein abschließender Lauf von 2,5 km. Eine supercoole Sache und das Rennen hat großen Spaß gemacht. Schade dass die Rennen der Ligen teilweise so untergehen. Zuschauer waren gefühlt Null an der Strecke, wie auch bei Dauerregen den ganzen Tag?

Hier waren wirklich viele und sehr gute Athleten am Start die ohne weiteres einzelne Triathlonrennen gewinnen. In der Öffentlichkeit allerdings werden diese Leistungen aus den Ligen kaum gewürdigt bzw. gesehen. Ich rede jetzt nicht von meiner Leistung, die war am Sonntag maximal durchschnittlich und beim Schwimmen eher unterirdisch.

allgemeine Kritik am Ligabetrieb:
Hier hilft alles nichts und diese Rennen müssen in große existierende Events eingebunden werden um Zuschauer und Aufmerksamkeit zu gewinnen und außerdem sind die Termine meist völlig unpassend. Statt mitten in der Wettkampfsaison im Sommer die meisten Events auszutragen, wo alle Leistungsträger bei anderen Rennen starten, sollten die Ligarennen alle im Mai und Juni stattfinden. Als Vorbereitung für die Wettkampfsaison sind sie klasse, und zu diesem Zeitpunkt hätten die Vereine auch noch keine Personalprobleme. Die letzten Rennen könnte man auch im September austragen, dies ist wiederum ein guter Zeitpunkt. Außerdem sollte die Zeitpläne am Tag selber überarbeitet werden. Am Sonntag starteten wir gegen 10 Uhr unseren ersten Teil, der ca. 25min gedauert hat und der zweite Teil findet dann erst 15:30 Uhr statt. Keiner hat Bock den ganzen Tag im Freibad Weiden zu hocken. Eine Stunde Pause reicht völlig aus und ab geht die Post. Das sind alles Sportler und keine Mimosen, die man mit Samthandschuhen anfassen muss.
Was außerdem meiner bescheidenen Meinung nach auch nicht geht, sind 2-Tages-Events. Für jeweils eine Stunde Wettkampf, verteilt auf zwei Tage, irgendwo in der Pampa übernachten zu müssen. Da hab ich wirklich am Wochenende andere Sachen vor. Das sind aber alles Änderungen die keines großen Aufwandes bedürfen. Denn die Rennen und die Rennformate an sich sind supercool und ich rate jedem mal in der Liga zu starten, sofern sich die Möglichkeit dafür gibt.


Ok, zurück zum Rennen. Nach 300 Metern wurde es für mich richtig anstrengend, so vier Wochen ohne Schwimmtraining machten sich da schon bemerkbar, und mein Teamkollege Robert musste mich die ganze Zeit anschieben. Sobald ich in Ufernähe kam vollführte ich sofort Hechtsprünge um wieder ein paar Meter gut zu machen.


Dafür habe ich ihm dann den Anzug aufgemacht, Teamwork ;)
Nach einem fulminanten Wechsel, der viel zu lange dauerte, rannten wir uns anschließend die Lungen aus dem Leib.


Am schlimmsten erwischte es Michi, unseren besten Schwimmer. Im Wasser noch im Rekom-Tempo unterwegs, musste er nun plötzlich in Richtung Maximalpuls gehen.


Teamwork bedeutet dann natürlich auch dass die anderen ihn anschieben oder ziehen. Nach dem ersten Teil lagen wir lediglich 1:13 min hinter der führenden Mannschaft auf dem 6. Platz. Was mich nach meiner Schwimmleistung wirklich verblüffte.


Am Nachmittag ging es dann mit den Abständen vom Vormittag zum Mannschaftszeitfahren. Mit Rennrad wohlgemerkt! Was auch wirklich besser so ist, denn ansonsten hätte es noch deutlich mehr Stürze gegeben. Die meisten Unfälle passieren beim Auffahren auf das Rad des Vordermanns. Da Triathleten das Fahren in der Gruppe teils überhaupt nicht beherrschen, ein gefährliches Unterfangen für den ein oder anderen.


Bei schönstem Regenwetter starten wir auf die 25 km Strecke. Dabei wurden mehrere Runden gefahren, was klasse ist, da man immer wieder die vor- und hinter einem fahrenden Teams sehen kann. Wir gingen natürlich viel zu schnell an. Schon nach einer Minute hatte ich Laktatgeschmack im Mund ;)


Igrendwann war dann auch der größte Spaß vorbei und wir gingen auf die letzten 2,5 km Laufstrecke. Da jetzt nur die ersten vier jedes Teams gewertet wurden, ging Michi, nachdem er mich noch den ersten Berg hochschob, raus und wir waren noch zu viert.


Soweit ich weiß verteidigten wir unseren 6. Platz und waren sichtlich zufrieden. Ein harter Tag ging zuende und alle konnten endlich in die wohlverdiente Saisonpause :)

Hier findet ihr im Übrigen die Seite des Bayerischen Triathlon Verbands. Dort findet ihr alle Details zu den Ligen und natürlich auch alle Ergebnisse: klicken!

einen guten Wochenstart!
krelli 

Donnerstag, 2. Mai 2013

krelli in Gefahr - Höhenluft


In den nächsten Wochen führe ich einen kleinen Test durch. Und zwar werde ich Höhenluft im triathlon.de Shop in Nürnberg schnuppern. Höhenluft hat theoretisch zwei Vorteile, zum einen wird aufgrund des Sauerstoffmangels ein vermehrtes Wachstum von roten Blutkörperchen im Körper angestoßen. Wofür meine Methode aber eher weniger geeignet ist, dafür müsste man schon über mehrere Wochen in der Höhe verweilen. Zum anderen wird der Fettstoffwechsel verbessert. Was mindestens genauso interessant ist, speziell für Triathleten auf den langen Strecken. Im Wettkampf schont dies die körpereigenen Glykogenspeicher, die sich dann weniger schnell entleeren und man verfügt auch am Schluss noch über Reserven und kann das Tempo länger hoch halten.

Derzeit setze ich mich passiv 2x die Woche für je eine Stunde an den Generator. Nebenbei kann man mehr oder weniger gut arbeiten. Anfangs gut, später wird man allerdings immer unkonzentrierter und müder, keine Ahnung woran das liegt ;)

Ich werde euch mal in regelmäßigen Abständen berichten wie es mir ergeht und inwiefern sich das auf meine Leistung und Fettstoffwechsel auswirkt.

Was ich schon mal sagen, geht direkt danach nicht laufen. Ich bin heute abend anfangs etwas benommen durch den Wald gelaufen, allerdings waren die Beine ungewohnt leicht.

stay tuned!
krelli

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Krelli in Gefahr

Seit dem Erscheinen vor knapp zwei Wochen, inzwischen eins der am meisten verkauften Triathlonbücher auf amazon.

Permanent auf den drei Podiumsplätzen in der Rangliste :-)
Rock`n Roll!!



Wer noch eins vor Weihnachten habe möchte, ich habe noch genau drei Stück.
krelli

Freitag, 9. November 2012

krelli in Gefahr - Techniktraining mit Christoph



Heute morgen traf ich mich mit Christoph am Tiergarten zum Techniktraining. Man muss vorab sagen dass ich im Gelände eine wirkliche Niete bin. Ich weiß nicht woran es liegt, aber sobald der Untergrund lose wird, gurke ich nur noch durch die Gegend.

Nun...jetzt weiß ich es :)
In den letzten sechs Jahren Radfahren hab ich nicht so viel über Technik gelernt wie heute in unserer 2-Std. Ausfahrt. Mit dem Crossrad ging es Trails berghoch und -runter, Sandgruben, Schlammlöcher, usw. Von der richtigen Fahrweise, über die Kurventechnik bis hin zum Balancieren aus dem Stand sind wir etliches durchgegangen. Hat sauviel Spaß gemacht!!

schönes Wochenende und wir sehen uns am Schmausenbuck!
krelli

Donnerstag, 1. November 2012

krelli in Gefahr - neues Arbeitsgerät


Danke an Christoph von Radsport Duschl fürs Zusammenbauen
Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen mir einen Crosser zuzulegen. Als Mix zwischen Rennrad und MTB ist es sehr vielseitig einsetzbar. Es ist leichter als ein MTB, fahrtauglich auf fast jedem Belag und schult eine gute Fahrtechnik die sich dann später fast eins zu eins aufs Rennradfahren überträgt. Damit sind selbst Treppenabsätze und steile Rampen kein Problem mehr.

Die Farbe habe ich so gewählt dass es auffällt. Also wenn ihr es von nun an am Tiergarten irgendwo allein herum liegen seht, dann sucht ein paar Meter weiter hinten nach mir. Dann hat es mich wahrscheinlich abgeworfen ;)

schönen Feiertag!
krelli

Samstag, 27. Oktober 2012

krelli in Gefahr: Barfußlaufschuhe



Nun ist es soweit. Ich probiere in der Übergangszeit einmal Barfußlaufschuhe. Die Schuhe kommen komplett ohne Dämpfung daher und besitzen lediglich eine Gummisohle. Wenn man sich langsam herantastet, dann kommt man Stück für Stück zurück zu einem natürlichen Laufstil der deutlich Vor- und Mittelfußlastiger ist, als der häufig zu beobachtende Fersenlauf. Letzterer wird vor allem begünstigt durch den Einsatz von übermäßiger Dämpfung in Schuhen. Diese sorgt außerdem dafür dass den beim Laufen beteiligten Muskeln Arbeit abgenommen wird. Letztlich belastet der Fersenlauf die Gelenke und Sehnen stärker und ist außerdem noch langsamer durch die niedrigere Abrollgeschwindigkeit.

Im Gegensatz dazu ist Vor- und Mittelfußlaufen natürlich deutlich anspruchsvoller für die Muskeln und vor allem für die Wade. Aber Muskeln kann man ja, im Gegensatz zu Bändern und Sehnen, trainieren und kräftigen. Letztlich kann man auf diese Weise viele der typischen Läuferverletzungen, die aufgrund eines fehlerhaften Laufstils auftreten, vermeiden.

Hier mal ein interessanter Artikel über die Tarahumara Indianer aus Mexiko, die traditionell nur das Laufen als Fortbewegung kennen, auch über hunderte von Kilometern, und dabei barfuß oder lediglich mit Sandalen laufen.

Die Barfußlaufschuhe sind für uns aber trotzdem keine Trainingsschuhe für den täglichen Einsatz, sondern sollten vor allem am Anfang nur in kurzen Waldläufen eingesetzt werden. Gerade für Querfeldeinläufe eigenen sie sich wunderbar. Auf Asphalt würde ich sie aufgrund der niedrigen Untergrunddämpfung nicht laufen. Außerdem sollte man nicht gleich von 100 auf 0 gehen, wenn du bspw. bisher nur stark gedämpfte Schuhe gelaufen bist. In dem Fall lieber erstmal Lightweightschuhe ausprobieren. Relativ schwere Athleten sollten sich ebenfalls nur langsam herantasten und nicht gleich komplett ohne Dämpfung laufen.

Ich laufe schon seit Jahren ausschließlich neutrale Lightweighttrainer oder Wettkampfschuhe. Daher ist der Schritt zu den Barfußlaufschuhen wahrscheinlich nicht mehr allzu groß.

Ich berichte wie sich die ersten Einheiten angefühlt haben.

stay tuned!
krelli

P.S.: In den Schuhen dürfen natürlich trotzdem Socken getragen werden, auch wenn der Name etwas anderes verrät ;)

Donnerstag, 27. September 2012

Erlebnis Radrennbahn



In Nürnberg (Reichelsdorf) existiert eine traditionelle Radrennbahn. Leider muss ich sagen, habe ich es erst gestern zum ersten Mal geschafft bei so einem Rennen dabei zu sein. Eine wirklich coole Veranstaltung.

Begonnen hat es mit den Junioren, dann mit einem Bahnradrennen, dem Finale des Radsport Duschl Cups. Gefahren wird die ganze Zeit auf Anschlag und alle paar Runden werden in einer Sprintwertung Punkte oder Barprämien vergeben, was für einen spannenden Rennverlauf sorgt. Aufgrund des hohen Tempos von 45-55km/h wird in einer halben Stunde ordentlich Distanz zurückgelegt. Eine Eigenschaft haben hier die Bahnräder, es gibt nämlich nur einen Gang und keine Bremse. Dadurch muss man ständig mittreten, einen Leerlauf, wie bei üblichen Rennrädern gibt es nicht.


Das große Finale bildet dann das Steherrennen über etwas mehr als 30km. Mithilfe von Motorrädern (Stehern) fegen die Athleten mit teils 80 km/h über die Piste. Fragt mich nicht welchen Gang die Räder installiert hatten, er sah riesig aus!!


Jeder Fahrer hat seinen eigenen Schrittmacher hinter dem er das Rennen bestreitet. Dabei ist es extrem wichtig das beide ein eingespieltes Team sind. Der kleinste Fahrfehler kann schwere Folgen haben. Wenn z.b. ein Fahrer aus dem Windschatten fällt, ist es schneller aus als man bis 3 zählen kann.


Für mein Übergangs- und Wintertraining kommt mir da gerade eine Idee...demnächst krelli in Gefahr auf der Bahn! :)

haut rein!
krelli

 

Sonntag, 22. Juli 2012

krelli in Gefahr...

...bei Anitas Swim and Run am Birkensee. Julia und ich gingen dieses Jahr als Team an den Start. Julia schwamm die 400m und ich lief die abschließenden 5km. Seit langer Zeit mal wieder ein Wettkampf. Die Strecke war etwas wellig, aber meine 18:45 zeigten mir trotzdem dass ich nun wirklich wieder mal trainieren muss ;)

Foto: lirdy.com

Die Platzierungen waren gestern zweitrangig da die Startgelder für einen guten Zweck gespendet wurden - den Mädchentreff in Nürnberg (www.maedchentreff.de). Aber wenn ich richtig mitgezählt habe, dann waren wir auf dem 5. Platz bei den Teams. Ein großes Lob an die Veranstalter Sabine und Werner vom Team Klinikum Nürnberg, die damit jedes Jahr an ihre verstorbene Teamkollegin Anita Wiedemann gedenken.

Alle Bilder gibt es hier, bei lirdy.com

Grüße
krelli

Sonntag, 6. Mai 2012

krelli in Gefahr...

...schon damals


schönen Start in die Woche!!
krelli

Sonntag, 22. April 2012

Fotoshooting fürs neue Buch



Das Wochenende stand ganz im Zeichen des zweitägigen Fotoshootings zu meinem neuen Buch mit Fotograf Michael Rauschendorfer. Bisher konnte ich seine Bilder lediglich auf Covern von internationalen Magazinen und Zeitschriften bewundern. Jetzt wurde ich selber Zeuge seiner Kunst. Jedes Bild wurde akribisch und bis ins kleinste Detail geplant, was uns viel Zeit kostete, aber das machen die Ergebnisse mehr als wett. Oben seht ihr eins davon.

Die Story hinter dem Bild war folgende: Samstag 5 Uhr morgens aufstehen, genau eine Stunde später standen wir bei Eiseskälte aber klarem Himmel und Sonnenschein im Umland von Nürnberg. Nun zwang ich mich bei 3 Grad in die kurzen Sachen und auf das Zeitfahrrad. 15 Minuten später war ich durchgefroren und musste in der Autoheizung meine tauben Hände wieder auftauen. Aber grandios schauts aus. Hätte ich mit meiner Digicam Schwierigkeiten gehabt, dass so hinzubekommen ;)

Zwei Tage lang 14 Stunden shootings und gerade eben haben wir das letzte Bild (Chuck Norris) beendet. Ich bin begeistert, aber auch platt...

einen schönen Start in die Woche!
krelli

Freitag, 30. März 2012

krelli in Gefahr!



Schaut gefährlich schnell aus :))) Das gute Stück fährt doch 4:30 Std. ohne das ich treten muss!!!
Danke Christoph und Airstreeem. Super Service bei euch (Radsport Duschl Nürnberg).

An dieser Stelle möchte ich mich aber auch bei Mavic bedanken, die mich mit ihrem neuen Triathlonschuh, dem dazugehörigen Helm und den neuen Cosmic Carbone ausgestattet haben. Ich kann mich noch sehr gut an meine Zeit damals vor 6 Jahren erinnern, als ich mit Triathlon begonnen habe und mit einem DDR-Rennrad von meinem Vater an der Startlinie stand. Sehnsüchtig schaute ich damals auf die Cosmic Carbone Laufräder und nun fahre ich endlich selber welche :-)


schönes Wochenende!
krelli

Montag, 5. März 2012

Herzo Cross am Sonntag

Gestern startete ich bei meinem ersten Wettkampf der Saison, dem Herzo Cross in Herzogenaurach. Dieser fand nach der Premiere im letzten Jahr zum zweiten Mal statt und machte dieses Mal seinem Namen alle Ehre. Am Ende sah jeder aus als wenn er sich eine Stunde lang im Schlammpfuhl gesuhlt hätte.

Danke für die Bilder an Michi Plendl

Nach einem kurzen Lauf über 4,3km ging es auf die 15km lange Radrunde, die drei Mal zu durchfahren war, bevor wir abschließend noch ein kurzes Auslaufen über 2,5km absolvierten. Kurz vor dem Start sah ich in der Runde wieder sämtliche üblichen Verdächtigen und noch viele mehr. Dieses Mal gab es sogar Transponder, wofür allerdings dass frage wahrscheinlich nicht nur ich mich, denn am Schluss gab es wiederum nur die Endzeiten ohne Zwischenzeiten. --> update, ah, nehme ich zurück, jetzt hab ich die Ergebnisliste kapiert, hier: Ergebnisse!   (auf Abteilung Triathlon gehen)


Laufen lief gut, Radfahren eher mau. Hier zeigte sich mal wieder dass ich auf dem MTB nicht gerade konkurrenzfähig bin. Und dass weiß ich spätestens seit mich vor 2-3 Jahren mal Christine Waitz auf dem MTB überholt hatt. Den Spaß lasse ich mir aber nicht nehmen und mach trotzdem mit ;)

Julia und ich danach :)

In der Teamwertung gewannen wir sogar die Wertung für das Team Königsapotheke TSV Altenfurt, et voila


Alles in allen ein guter Einstieg in die Saison. Rock`n Roll!!

einen schönen Start in die Woche!
krelli

Mittwoch, 1. Februar 2012

krelli in Gefahr!

...
neulich bei Singstar
(danke fürs Bild Robert)

Mittwoch, 28. Dezember 2011

krelli in Gefahr - Staffelberglauf



Heute ein ziemlich deftiger Berglauf in Lichtenfels: Andi, Frank, Daniel und ich liefen den Staffelberg hoch. Die größte Erhebung in der Gegend. Die Strecke, welche sich dank der Ortskenntnisse von Frank immer weiter verlängerte, war gespickt mit heftigen Anstiegen, an denen mir unmissverständlich meine derzeitigen Gewichtsnachteile vor Augen gehalten wurden.


Alles in allem ca. 400 HM auf 16 km, wobei wir Gottseidank ein gemütliches Tempo angeschlagen haben ;)

Das heißt wir konnten auch mal wieder quatschen. Andi und Frank werden im Frühjahr jeweils 4-6 Wochen in Trainingslagern auf Fuerteventura und Mallorca verbringen. Das verspricht einiges für die Saison. Während Frank höchstwahrscheinlich in Roth starten wird, nimmt Andi seine erste Saison als Profi in Angriff. Die Klamotten vom Sponsor hatte er zumindestens schonmal an. Auch wenn uns keine Sau im Wald gesehen hat ;) Daniel, der die Fotos geschossen hat, wird sich weiter seiner Laufkarriere widmen und die 10er Bestzeit von 33 min angreifen.

Immer wieder interessant fachzusimpeln und herauszufinden womit sich die anderen motivieren, um sich früh am morgen oder bei schlechten Wetter aus dem Haus zu quälen.


Den Dreien und Euch wünsche ich natürlich dass alle Ziele und Träume für nächstes Jahr in Erfüllung gehen, und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!!

krelli

Freitag, 16. September 2011

Freitag, 19. August 2011

Saisonpause unfreiwillig verlängert


wunderbarer Meniskus und schön Gelenkschmiere, ein Traum!
Allerdings, die kleine schwarze Linie unter dem blauen Pfeil kennzeichnet das vordere Kreuzband

Vorletzte Woche war ich gerade dabei den Keller aufzuräumen und einen Schrank zur Seite zu schieben, als ich beim Anheben ein plötzliches Stechen im Knie spürte. So ähnlich wie ein Stromschlag. Nichts dabei gedacht und weiter ging es. Am nächsten Tag wieder zum ersten Mal auf der Bahn gewesen. Nach zwei, drei Tagen allerdings, bemerkte ich ein unangenehmes Gefühl im linken Knie. In solchen Dingen bin ich glücklicherweise sehr sensibilisiert, ja fast hypochondrisch veranlagt, und wusste sofort das was nicht in Ordnung ist.

Den Arzt meines Vertrauens und Sportkollegen Dr. Dobmeier aus Bamberg angerufen, der mich gleich zum Kernspin schickte. Die Diagnose: Teilabriss des vorderen Kreuzbands

Glück im Unglück, sie ist nicht ganz abgerissen, denn so heilt sie wieder von allein. Allerdings hat die Sache einen Haken: ich trage nun seit gestern für zwei Monate eine Beinschiene und darf für drei Monate nicht laufen! Das frustriert mich jetzt natürlich schon erstmal. Da ich dann im November, nachdem ich 20kg zugenommen haben, wahrscheinlich anfangs wieder nur mit einem 7er Schnitt beginnen werde zu laufen.

Naja, vielleicht wird es nicht ganz so schlimm, aber ändern kann ich eh nix dran. Und alles ist ja auch nicht verloren, ihr ahnt es....GENAU, als Triathlet hat man es hier wiederum besser wie alle anderen. Ich darf Schwimmen, mit Pullbouy zwar und mich nur mit dem rechten Bein abstoßen, aber immerhin! Flach Radfahren darf ich in zwei, drei Wochen auch schon wieder ;)

Photo: Frank Wechsel

Dann gehe ich halt erstmal jeden Tag schwimmen, so ca. 20-30km die Woche, und Chuck Norris und ich werden an meiner eh verbesserungswürdigen Schwimmperformance arbeiten...haha

Aber eins weiß ich sicher, Schränke verschieben und vor allem Aufräumen werde ich NIE WIEDER, das ist mir viel zu riskant und birgt unvorstellbare Gefahren!!!

schönes Wochenende
krelli

Sonntag, 31. Juli 2011

Saisonfinale Triathlon Regionalliga


Abseits der großen Triathlonbühnen dieser Welt fand am Wochenende das Saisonfinale der Bayrischen Triathlon Liga in Auerbach statt. Trotz regelmäßig herausragender Leistungen in den teilnehmenden Teams interessiert sich der Großteil unserer Zunft kaum dafür bzw. weiß nicht mal das es eine Triathlon Liga gibt. In den einschlägigen Foren liest man so gut wie nie darüber, nicht mal über die 1.Bundesliga, welche schon ein recht hohes Niveau besitzt. Das wird sich hoffentlich bald einmal bessern.

Daher erzähle ich heute mal eine Geschichte von gestern, über einen kleinen Verein aus einer kleinen Stadt in Oberfranken. Der ASC Kronach-Frankenwald, fulminant in die Saison gestartet, in den letzten Rennen aber um viele seiner Leistungsträger beraubt, hielt vor dem Startschuss den 6. Tabellenplatz inne. Realistischerweise konnte uns nur noch das Münchner Team gefährlich werden, welche 2 Punkte hinter uns lagen, und uns auf den 7. Platz drücken. Das Team startete in der Minimalbesetzung von vier Athleten, diese mussten auch alle ins Ziel kommen, um nicht automatisch den letzten Platz zu belegen. Einen fünften Mann, das sogenannte Streichergebnis. besaßen sie schon gar nicht mehr.

Schwimmstart im arschkalten Wasser (16,6 Grad)

Das Team aus München war sich seiner Chance bewusst und wetzte schon mit dem Messer. Der Startschuss fiel und los ging es. Unser Superschwimmer Philipp kam als einer der ersten aus dem Wasser und konnte sich sogleich in der Spitzengruppe festsetzen. Der arme krelli, welcher vorher überhaupt kein Bock auf das Rennen und seit 3 Wochen nix trainiert hat, wurde irgendwann später an Land gespült. Diesmal aber wollte er es wissen und auch endlich mal in einer großen Gruppe durch die Gegend rollen. Also verzichtete er darauf gleich zu Beginn in die Radschuhe rein zu schlüpfen und trat erstmal an was das Zeug hielt, um an die nächste Gruppe zu springen. Nach drei Kilometern konnte er sich dann auch irgendwann die Schuhe anziehen. Endlich, nach dem zweiten Anstieg, war er drin in der ersehnten RTF-Rundfahrt!! Schöner als GA1 war es, man konnte die schöne Landschaft genießen, einen kleinen Plausch mit dem Radnachbarn halten und sich entspannen.

Nach der Hälfte sah er dann plötzlich Philipp wieder, der in Führung liegend gestürzt war und nun am Straßenrand stand. Ich rief: "Philipp, was machst du denn hier!?" Er rief mir nur zu, dass er eine Panne hatte und gestürzt war. So ein Mist!! In meinen Gedanken spielten sich dramatische Szenen ab: Münchner Triathleten die gierig nach unserem 6. Tabellenplatz und den damit verbundenen 300€ Preisgeld griffen und sich hämisch ins Fäustchen lachen.

Philipp Stadter

Wohlwissend das unsere beiden übrigen Athlelten Monsieur Wolf und Klatte, aufgrund einer kleinen Schwimmschwäche bzw. mangelnden Trainings hinter mir waren, begriff ich das es nun wohl an mir lag die Münchner wieder von unserem Platz zu vertreiben. Also verließ ich wider Willen mein Wohlfühltempo und versuchte nun alles und jeden zu überholen der mir nach München oder Lederhosen aussah. Ich denke das gelang mir ganz gut. Auf dem letzten Anstieg motivierte ich ein paar Nicht-Münchner zum Mitfahren und wir sprengten die große Gruppe in der wir uns befanden. An der Verpflegungstelle kurz nach der 2. Wechselzone hörte ich niemand nach alkoholfreien Weizen anstatt Cola schreien und wusste das mein Plan halbwegs aufgegangen war, denn Münchner trinken doch immer Weizen oder?

München trägt, wie 90% aller anderen Teams, die Farbe schwarz. Da seht ihr mal wie schwer das war ;) Mich erkennt ihr hier am roten Helm.

Was ich nicht wusste war, dass sich anscheinend doch einer mitgeschlichen hatte und sich weder durch dialektischen Keuchen noch durch verräterische Ausrufe bemerkbar machte. Kurz vor Ende und an der 2. Verpflegungsstelle, als ich mir gerade einen Schwamm ins Gesicht drückte, da muss es geschehen sein. Er überholte mich unbemerkt und seine Startnummer die noch auf dem Rücken hing, verdeckte seine Teambeschriftung. Sonst hätte ich sicherlich sofort mit dem Schwamm nach ihm geworfen und mich an seine Fersen geheftet.

+++ update +++
Raik Drescher, auf den ich mich hier beziehe, hat mir soeben sein Beweisbild zugemailt, dass seine Startnummer vorne war beim Laufen. Danke Raik, wie steh ich denn jetzt hier da? Aber die Lösung ist ganz einfach, ihr müsst mal die Schriftgröße von Tahoma 11 vergrößern auf euren Trikots! Den Teamnamen muss man ja mit der Lupe suchen!! ;)

+++++

Nach ein paar Minuten im Ziel war ich dann auch sehr erleichtert als ich Philipp einlaufen sah, der anscheinend sein Rad wieder fahrtüchtig machen konnte. Dafür sah er aber auch aus wie ein Komparse bei den Braveheart-Dreharbeiten. Zerissenes Trikot, blutüberströmt und mit Öl im Gesicht als Kampfbemalung. Respekt, gut gemacht!! Irgendwann waren wir vollzählig und es ging ans Punkte addieren. München hatte die 2 Punkte gutemacht und lag nun gleichauf mit uns. In diesem Fall entscheiden die Platzziffern. Diese werden über alle Wettkämpfe addiert und wer die wenigeren hat, gewinnt.

Trommelwirbel....Trommelwirbel....
ASC Kronach-Frankenwald - ARITHNEA Team ASK München Süd

568 : 569
oleeoleoleeeloleee!!! Knapper geht es nicht mehr, was für ein dramatisches Finale, mit einem verdienten Sieger :))

http://www.triathlon-bayern.de/triathlon-liga-bayern/ligatabellen/

Neben dem ganzen Beitrag hier, möchte ich aber auch nochmal ausdrücklich erwähnen dass ich die aufgrund der Geschichte und des Duells, die Rivalität zu unseren Sportkollegen aus München natürlich etwas dramatisiert habe. Es sind alle supernette Sportler, die uns den 6. Platz aus vollstem Herzen gegönnt haben, da möchte ich nichts dran kommen lassen. Im Gegenteil wir verstehen uns blendend und ich trinke sogar ab und zu auch mal ein Weizen ;)

Unser horrendes Preisgeld investierten wir dann auch zugleich in Frauen und Trinken!! Unsere ASC-Mädels, die sich ebenfalls tapfer und mit Minimalbesetzung geschlagen haben, wollten nämlich auf der Rückfahrt alle zu McDonalds um sich Milchshakes zu holen ;)

einen schönen Start in die Woche!
krelli