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Donnerstag, 23. April 2009

der dunkle Fürst am Beckenrand!


Gestern war es soweit...
Ich hatte mich schon den ganzen Tag auf mein abendliches Planschen im Vereinsbad gefreut,
aaach würde das schön werden, erst locker einschwimmen, dann ein paar Bahnen mit den anderen ziehen und abschließend unter die heiße Dusche.

Der Punkt mit der Dusche war dann auch das einzige was gestern so war, wie ich es mir den ganzen Tag lang ausgemalt hatte.

Meine anderen Pläne wurden in dem Moment über den Haufen geworfen, als ein dunkler Fürst aus den Tiefen unserer Erde am Beckenrand auftauchte, er sah zwar aus wie unser Schwimmtrainer Thomas, aber er war es nicht!!
Was hast du Ungetüm mit Thomas gemacht, los spuk schon aus... :)

Ohne Einschwimmen, aber mit reichlich Gehampel am Beckenrand ging es los; 400m Test, Vollgas!!!
Ich beobachtete wie einige meiner Vereinskollegen sich bei diesen Worten langsam in Richtung Ausgang verdrücken wollten.
Nichts da!!! Es gab kein Entrinnen, der dunkle Fürst scheuchte sie wieder zurück an den Beckenrand. Völlig fassungslos standen sie da und ein jeder wurde nach Sekunden angezählt und bei "Null" ging es los!!

Mein Startsprung war allererste Sahne, ich hatte mir dabei gleich ein Brillenglas heruntergerissen. Mit einem Mal war mein linkes Glas voller Wasser, meinen diesbezüglichen "Linksdrall" musste ich während des Schwimmens permanent korrigieren, zum anhalten und Richten der Brille war keine Zeit. Auf der Stelle hätte mich der feurige Atem "unseres Trainers" im Wasser gar gekocht. Am Ende standen 5:53 für mich an der Uhr, naja... ;) Gepriesen sei der Erfinder der Neoprenanzüge!!

Nach einer ewigen Pause von ca. 10 Sekunden ging es mit 10x200m weiter, für mich volles Rohr, hatte er mich gnädigerweise doch auf die Bahn mit den schnellsten Schwimmern geschickt. Wir kämpften um unser Leben und darum im Wasserschatten der schnellen Schwimmer zu bleiben. Was uns immer für ca. 50-100m gelang... ;)

Als jeder dachte es wäre vollbracht, meldete sich wieder eine unheilvolle Stimme vom Beckenrand.

"Noch einmal 400m Test, diesmal aber mindestens so schnell wie den ersten." Im Anschließenden Handgemenge lies Thomas keinen aus dem Wasser heraus. Gnadenlos wurde
jeder Fluchtversuch im Keim erstickt und der- oder diejenige wieder zurück ins Wasser geworfen! Unter Androhung von Prügel absolvierten alle den zweiten Test ;)

was für ein Training...dafür das ich in meiner Ruhewoche mal locker ausschwimmen wollte....

haut rein!

krelli

Dienstag, 13. Januar 2009

Trainingstagebuch Ironman Südafrika 2008

Teil 2 und 3 können jetzt auch problemlos vergrößert werden!!!










Hallo Leute,

hier geht es zu meinem blog auf tri-mag.de:
http://www.tri-mag.de/index.php/Trainingstagebuch-2008.html

Dieses Mal stelle ich mein Trainingstagebuch von der IM Südafrika Vorbereitung rein, meiner Meinung nach, meine bisher beste Vorbereitung für eine Langdistanz überhaupt. Dazu schreibe ich über meine persönlichen Erfahrungen und was mich mich mein Training für IMs in den letzten Jahren gelehrt hat.

Die Farben kennzeichnen die Intensitäten. Die Reihenfolge auf dem Plan muss nicht unbedingt die Reihenfolge des Trainingstages sein. Dick eingerahmte Einheiten sind Koppeleinheiten.


viele Grüße

krelli

Donnerstag, 13. November 2008

Reflektionen - Teil 1


Hallo Leute,

hier seht ihr meinen neuen blog auf tri-mag:
http://www.tri-mag.de/index.php?option=com_myblog&blogger=Michael+Krell&Itemid=237

Dieses Mal geht es um Erfahrungen aus der vergangenen Saison und wie ich aus diesen lernen kann um mein nächstes großes Ziel in Angriff zu nehmen - sub 9!! :)

Dabei vergleiche ich auch mal meine Trainingsumfänge mit denen von Thorsten, und anderen Profis ;)

haut rein!

krelli

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Rennbericht Ironman Hawaii

Hallo Leute,

seit gestern bin ich wieder im Lande und was soll ich sagen…es war absolut genial. Die Insel und das Rennen sind genauso wie ich es mir vorgestellt habe. Ich bin wirklich sehr dankbar dafür, dass ich das erleben durfte.

Wenn man den Tag im Nachhinein noch einmal Revue passieren lässt, dann stellt sich doch für mich heraus, wie viel ich wirklich davon genießen konnte. Die Schmerzen sind schnell vergessen, was mir bleibt ist diese super Gefühl an dem Tag dabei gewesen zu sein.
Natürlich war ich vor dem Start total aufgeregt, die halbe Nacht konnte ich überhaupt nicht schlafen und war froh als ich dann früh vor dem Start rechtzeitig am Pier eintraf und alles regeln konnte, ohne in den typischen Vorstartstress zu fallen.

Was hatte ich mir vorgenommen? Zuallererst wollte ich unbedingt finishen, auch wenn es heißen würde den Marathon zu gehen oder 20 Minuten auf den Bike-Support zu warten. Ankommen war oberste Priorität! Daher plante ich auch mich vor allem am Anfang zurückzuhalten und eine eher konservative Rennstrategie zu wählen.

Schwimmen:
Ich sah noch dem Start der Profis zu, inklusive amerikanische Nationalhymne und dann ging es auch schon für die Agegrouper in Richtung Schwimmstart. Ursprünglich wollte ich mich soweit links wie möglich und damit aus der Masse heraushalten. Auf einmal war ich aber schon überall umringt von anderen Athleten und konnte mich nur halbwegs links orientieren, da Bojen und Boote im Weg lagen. Ungefähr 10 Minuten strampelte ich was das Zeug hielt und versuchte mich im vorderen Drittel zu platzieren. Teilweise brach etwas Panik aus, weil sich Leute an anderen festhalten mussten, damit sie nicht untergehen, und dann natürlich diese wiederum mit sich nach unten zogen. Endlose Minuten später fiel der Startschuss. Und sofort war ich mitten in der Action!

Speziell anfangs konnte ich mich weder seit- noch vorwärts bewegen und war eingeschlossen von tausenden Armen und Füßen. Von meiner ursprünglich geplanten Schwimmposition ganz links, war ich mindestens 500 Schwimmer entfernt. Erst nach einigen Minuten konnte ich mich etwas lösen und in ruhigeres „Fahrwasser“ schwimmen. Zum ersten Mal genoss ich den Schwimmteil, indem ich mir das Riff, die Fische und Schildkröten unter mir ansah. Ich fand in mein Wohlfühltempo hinein und schaute mich ab und an nach Füssen zum Mitschwimmen um. Vor dem Start fuhren wir mit dem Shuttle zum Pier und während dieser Fahrt spielte „Dancing Queen“ von ABBA. Jetzt hatte ich zwangsläufig diesen Ohrwurm in mir drin und summte die ganze Zeit die Melodie von „Dancing Queen“ vor mich hin, ein Wunder das es die Tiere unter mir nicht vertrieb :)

Als wir die schützende Bucht verlassen hatten, merkte ich auf einmal wie sich der Wellengang verstärkte. Unterstützt wurde das ganze noch von vorbeifahrenden Booten und fliegenden Helikoptern die das Wasser weiter aufwühlten. Ich muss zugeben dass ich kein wetterfester alter Seebär bin und langsam aber sich wurde mir etwas übel. Um meine Mitschwimmer nicht mit meinem Frühstück zu belasten, behielt ich es für mich. Aber wenn das Schwimmen noch 100 Meter weiter gewesen wäre, hätte ich mich irgendwann auf die Badekappen neben mir übergeben müssen.

Die Wendestelle markierte eine schicke, weiße Segelyacht. Zum Glück…ich hatte schon das Gefühl stundenlang geschwommen zu sein. Nach dieser Stelle lockerte sich das Feld langsam und ich bekam sogar richtig viel Platz zum Schwimmen. Wahrscheinlich hatte mich schon das halbe Feld überholt :) Der Rückweg war, außer das mir immer schlechter wurde, recht ereignislos und nach gefühlten anderthalb Stunden sah ich endlich den Pier vor mir. Ich war echt froh als ich endlich wieder Boden unter meinen Füßen hatte. Nach einem kurzen Aufenthalt unter den Duschen, das Salzwasser sollte man wegspülen, nahm ich mir meinen Wechselbeutel und rannte ins Zelt hinein. Dort war die Hölle los! An Helfer und freie Sitzplätze war nicht zu denken, also stellte ich mich irgendwo in die Ecke und zog mich um. Jetzt ging es den ganzen langen Weg zu meinem Rad in die äußerste Ecke der Wechselzone und als ich dort ankam, fiel mir sofort auf dass schon ein Großteil der Räder meiner AK weg war. Als ich dann meine Schwimmzeit sah, war ich erst einmal etwas enttäuscht (1:09). So langsam war ich noch nie geschwommen! Egal, ich wollte ja das Rennen auch etwas genießen…

Radfahren:
Ich schwang mich auf meinen Bock und radelte ruhig los. Anfangs schossen selbst im Ort noch jede Menge Leute an mir vorbei. Das sollte sich später noch sortieren…
Die ersten 10km geht es durch Kailua und dann endlich rauf auf den Queen K. Highway. Die Sonne brannte schon und der Rückenwind fühlte sich gut an. Mir machte es tierisch viel Spaß!! Ich verdrückte ein kleines Frühstück und fing an einige der Ausreißer wieder einzusammeln. Obwohl ich anfangs auch größere Gruppen überholte, muss ich sagen dass alle die ich sah, sehr fair radelten. Jeder hielt seinen Abstand und beachtete die Überholregeln. Ich muss zugeben, dass ich einen Mordsrespekt vor den Wettkampfrichtern hatte! Was ich alles vorher gehört hatte, selbst für das Wegwerfen von Bananenschalen bekam man 4 Minuten Zeitstrafe.

Die Zeit bis zur Auffahrt von Hawi (km 70) verging wie im Fluge und auf einmal wurde es richtig hart! Der Wind kam nun von vorn und der Seite und ich hatte bergauf! teilweise Probleme mein Rad ruhig zu halten. In regelmäßigen Abständen kamen richtige Böen die mir fast den Vorderlenker wegrissen. Also kämpfte ich mich im Schneckentempo bis nach Hawi hoch. Dort angekommen, war ich erst einmal ziemlich mitgenommen. Puh..
Das coolste war natürlich, als mir die ersten Profis entgegen kamen. Und wenn sah ich dort als Führenden, Sindballe, der mir wie ein geölter Blitz entgegen schoss!

Der Wendepunkt liegt bei km 95 und bis dato hatte ich einen 34 Schnitt und war mit mir und der Welt zufrieden weil es jetzt zwar hauptsächlich Gegenwind gab, aber es auch den berg herunter ging. Und anfangs ging es mit 70 Sachen und ordentlich Rückenwind den Berg herunter, oh yeah :)
Der böige Wind blies allerdings immer noch, meine Schultern schmerzten schon heftig, weil ich mich krampfhaft am Aerolenker festhielt und hoffte dass ich nicht aus der Bahn geworfen wurde. Auf einmal knallte 30 Meter vor mir ein überholender Radler auf seinen Nebenmann auf, als er von einer Böe erfasst wurde. Beide stürzten und für einen sah es so aus als wenn das Rennen gelaufen wäre. Knapp konnte ich vorbeifahren und hatte nun richtig Angst beim meinen Überholvorgängen.

Leider war die Abfahrt schneller zu Ende als gedacht und von nun an hatte ich permanent Gegenwind. Jetzt wollte ich auch langsam Gas geben und gegenüber den Anderen Zeit gut machen! Irgendwie ging es aber nicht, ich bekam keinen Druck aufs Pedal und mein Puls sackte langsam aber sicher ab. Ich weiß nicht woran es lag aber ich denke ein Mix aus vielen Faktoren war dafür verantwortlich. Ich hatte immer noch Mordsrespekt vor dem Laufen und war innerlich nicht bereit auf 100% zu gehen, vielleicht hatte mich die Auffahrt nach Hawi doch entscheidende Körner gekostet und vielleicht hatte ich auch etwas wenig gegessen. Auf alle Fälle fühlte ich mich auf dem Rückweg echt platt!! Meine Motivation versank im Keller und ich sehnte mir die zweite Wechselzone herbei! Im Nachhinein betrachtet steht für mich fest, dass ich in diesem Rennabschnitt zuviel Zeit verloren habe und denke da ging meine „sub 10“ Zeit flöten.

Nach endlosen Kilometern kam ich endlich zurück nach Kailua. Ich benötigte 5:31, Wahnsinn, so langsam war ich noch nie!! Nach meinen Pulswerten zu urteilen, müsste ich jetzt ausgeruht den Marathon angehen können. Ich fühlte mich im Gegenteil dazu allerdings echt platt und bezweifelte schon dass ich den kompletten Marathon würde „laufen“ können.

Laufen:
Also trabte ich erst einmal los und nach einigen Minuten ging es mir wieder viel besser. Ich fand einen guten Rhythmus und genoss wieder das Rennen. Die ersten 15 Kilometer gehen direkt durch den Ort am Ali Drive entlang und hier waren auch noch jede Menge Zuschauer. Bis auf eine kurze Gehpause aufgrund von Seitenstechen (es waren wohl die eiskalten Getränke :) lief alles Bestens. Ich kühlte mich vorsorglich an jeder Verpflegungsstation mit Eis und Schwämmen und trank was das Zeug hielt. Ich wurde zwar oft an diesen Stellen überholt, weil ich mich ordentlich auftanken wollte und deshalb die Verpflegungsstationen ging, aber das sollte sich später auszahlen. Es platzten sehr viele Athleten im letzten Teil des Marathons einfach weg, obwohl ich mir dachte das die Leute hier auf Hawaii etwas cleverer agieren würden, liefen selbst einige Profis noch einen Marathon über 4 Stunden.

Ich war dann dermaßen von meiner tollen Laufstrategie beeindruckt dass ich teilweise Kopfschmerzen bekam, weil ich wohl etwas zuviel Eis in meine Mütze eingelagert hatte. Ich schüttete mir nicht nur Eis in meine Mütze, sondern auch vorn und hinten ins Trikot und selbst an die sensiblen männlichen Stellen sorgte ich für ausreichend Kühlung, was einige weibliche Zuschauer zu Szeneapplaus veranlasste :)
Dermaßen motiviert ging es wieder auf den Highway, dem viel gefürchteten „Energy Lab“ entgegen! Wer sich jetzt eine geheimnisvolle Grotte mit dem Hawaiianischen Orakel darunter vorstellt, oder einen einsamen Wüstenabschnitt inmitten glühenden Magmas, der liegt hier falsch. Es sind einfach ein paar aufgestellte Solarkollektoren, daher auch der Name, und es geht 2km rein und wieder 2km raus.
Was allerdings beeindruckend war, war die Temperatur! Über 40 Grad und die Luft stand, ich dachte ich brenne! Selbst mein Atem fühlte sich heiß an. Als es danach zurück auf den Highway ging, waren es nur noch 11km ins Ziel. Anstatt wie vorher geplant jetzt noch einmal Gas zu geben, entschloss ich mich allerdings nur weiter zu laufen und kein Tempo zu verlieren. Das gelang mir auch mehr oder weniger und ich kam dem legendären Ziel immer näher…

Die letzten 2km geht es wieder in den Ort herunter und hier bekam ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Krampf im Wettkampf. Sonst rühmte ich mich immer völlig krampfresistent zu sein. Aber hier zog ich mir beim Ablaufen der „Palani Road“ einen üblen Krampf im Hintern zu, dass es eine wahre Freude war. Mit schmerzverzerrtem Gesicht lief ich die letzten Meter und anwesende Zuschauer dachten wahrscheinlich dass ich kurz vorm Herzkollaps stehe, so fletschte ich mit den Zähnen. Nichtsdestotrotz genoss ich den Einlauf in den Zielkanal, das freudige Gesicht meiner Freundin (bis jetzt hatte ich nur gute Rennen, wenn sie auch dabei war) und die Stimme von Mike Reily: „you are an Ironman“!!!

Meine Laufzeit lag bei 3:25 Std., unter erschwerten Bedingungen und Laufpausen an den Verpflegungsstationen bin ich damit zufrieden. Beim Radfahren wäre ich gern noch etwas schneller gefahren und auch mit dem Schwimmen war ich nicht ganz so zufrieden...aber hey, es ist Hawaii und alles kann passieren. Ich bin froh das ich es ins Ziel geschafft habe!!

Was für ein Tag! Das werde ich mein Leben lang nicht vergessen.

Mahalo

krelli

Donnerstag, 25. September 2008

Die letzte Woche...

Hallo allerseits,

meine letzte Woche hier in Nürnberg ist angebrochen. Danach sitze ich auch schon im Flieger nach Hawaii! Auf den eigentlichen Flug freue ich mich weniger, aber über die anschließende Zeit umso mehr :) Das Beste am Hinflug ist die Tatsache, dass wir 7Uhr früh in Nürnberg einsteigen und 20Uhr abends am gleichen Tag in Kona aussteigen. Wenn man die Zeitverschiebung von 12 Stunden mal weglässt, nur ein kurzer Hopser durch die Luft :)

Pünktlich zum schönen letzten Wochenende hier, zwickt wieder meine Sehnenentzündung. Das Cortison lässt also nach ca. 8-9 Tagen wieder nach. Jetzt hoffe ich dass ich mit ein paar Schmerzmittelchen noch übers Wochenende komme und halbwegs weitertrainieren kann. Meine letzte lange Radeinheit liegt fast 4 Wochen zurück, danach bin ich nur noch 2-3 Stunden pro Ausfahrt unterwegs gewesen. Mehr ging im Hinblick auf meine Entzündung nicht. Ich will mich schließlich auch nicht zum Sportinvaliden machen, man muss doch das ganze etwas nüchterner betrachten - die Gesundheit geht vor.

Ich denke, dass ich auch so noch einiges an Training im Körper habe von den letzten Wochen und Monaten. Für ein schönes Finish wird es schon reichen, da mache ich mir weniger Gedanken. Aber in welcher Zeit???


Was ich aber sicher weiß, ist dass ich mich danach vollständig erholen werde. Keine Party werde ich auslassen und kein Computerspiel wird ungezockt in meinem Regal stehen!! Ich werde mich nur zum Essen aus meinem Sofa erheben und den Winter kommen lassen...

Seit September letzten Jahres bin ich am Trainieren, nur 2 Wochen Pause habe ich jeweils nach meinen Ironman gemacht. Das fordert anscheinend sein Tribut. Neben meiner Verletzung leidet auch meine Motivation kräftig. Ich habe einfach keinen Bock mehr auf Training und möchte am liebsten gleich morgen an der Startlinie stehen und es hinter mich bringen...

Aber es hilft alles nichts, von nichts kommt bekanntermaßen nicht und deshalb werde ich die verbleibenden Trainingstage auch noch rumbekommen... :)))

Übrigens, ich habe ein neues Motivationsvideo hochgeladen, DAS VIDEO SCHLECHTHIN: Mark Allen vs. Dave Scott --> das Video gibt es bei youtube auch länger (9 Teile) sehr cool!

viele Grüße

krelli

Sonntag, 21. September 2008

neuer Beitrag auf tri-mag.de

Hallo Leute,

anbei mein neuer Bericht über "Thorsten's Geheimtraining" um mir in Kona wegzufahren!! zur Erklärung, Thorsten und ich haben uns für dieses Jahr qualifiziert und werden gemeinsam in Kona in einem Appartment wohnen.
http://www.tri-mag.de/index.php?option=com_myblog&blogger=Michael+Krell&Itemid=237

Zurzeit bin ich noch kräftig am Trainieren, mehr gibt es anfang nächster Woche wieder. Derzeit ist die heiße Phase!!!

haut rein

krelli

Montag, 15. September 2008

Völlegefühl

Hallo Leute,

nachdem ich jetzt wieder kurzzeitig mit dem Training aussetzen musste am Wochende, meine Sehnenreizung lässt mich noch nicht in Ruhe, war ich heute früh beim Sportarzt meines Vertrauens und habe nun einen ärztlichen Befund!

Fragt mich nicht wie der genau heißt, was ich weiß ist dass irgendein ganz fieser Schleimbeutel entzündet ist. Der wurde jetzt bis aufs letzte Tröpfchen ausgesaugt und bespritzt mit irgendeinem Wunderheilmittel. Morgen soll ich wieder trainieren können, ich bin gespannt!

Nachdem ich jetzt die letzten Tag außer essen nicht viel machen konnte, bin ich inzwischen etwas außer Form geraten...

...aber keine Sorge, bis übermorgen ist das wieder weg :)

Ab morgen geht es rund, mindestens 2x 20 Stunden müssen irgendwie wieder meine Form wiederherstellen für Kona. Ich habe nachts schon Alpträume das ich bereits an der ersten "cut-off time" für das Schwimmen scheitere. Sie liegt bei 2:20 Std., dann muss jeder aus dem Wasser sein, sonst Disqualifikation! Ich halte euch über meinen Trainingsrückstand auf dem Laufenden ;)

Heute habe ich mich mit einem Vertreter von Under Armour getroffen und wir wir waren beide recht schnell der Meinung dass ich zukünftig nur noch Wasser und Under Armour Funktionskleidung an meine Haut lasse. Neben einigen neuen Effekten wie Kompression "all over" sind sie auch noch todschick und meine Freundin wird mich wieder anfeuern am Streckenrand, da ich jetzt keine "Funktionslumpen" vom "Herzogenaurach-10€-Store" mehr tragen muss!

Wenn euch demnächst also ein zwar humpelnder, aber gaaaanz schicker Triathlet entgegenkommt, das bin ich!!!

haut rein!

krelli

P.S.: schaut mal in eure neue "Triathlon" Zeitung, da seht ihr ein Interview mit "krelli", neben Größen wie Böcherer und Leder :)

Donnerstag, 11. September 2008

neuer Beitrag!

Hey Leute,

hier findet ihr meinen neuen Beitrag auf tria-mag.de:
http://www.tri-mag.de/index.php?option=com_myblog&blogger=Michael+Krell&Itemid=237

Mein Bein ist wieder in Ordnung und ich bin wieder "heiß wie Frittenfett" auf das Training!! Heute geht es gleich los, ich nehme mir einen halben Tag frei und fahre Rad :)))
Gestern waren wir zu "Afrika Afrika!", einer echt saucoolen Zirkusshow in Nürnberg. Nur zu empfehlen, mir stand teilweise der Mund offen...

Ich wünsche euch noch viel Spaß beim Training am Wochende, nutzt die letzten Sommertage, der nächste Wettkampf naht bestimmt :)

viele Grüße

krelli

Montag, 1. September 2008

Relax...

Aaah war das gut, die letzte Woche war bei mir Ruhe angesagt! Mal etwas die Beine baumeln lassen und nicht immer Trainieren zu müssen. Alle vier Wochen ist bei mir eine Woche Regeneration angesagt. Das brauche ich dann aber auch, wenn nach drei Wochen Trainings langsam die ersten Anzeichen von Erschöpfung bei mir auftauchen. Meist geht es los mit Halskratzen, für mich ein deutliches Zeichen das ich jetzt langsam mal etwas herausnehmen sollte. Geschehen so letzten Montag, also genau zur rechten Zeit :)

In so einer Ruhewoche fahre ich mein Training meist um 50% zurück und genieße mal etwas mehr Freizeit und esse was das Zeug hält! Wenn ich einen Tag lang gar keine Lust habe, dann lass ich auch mal alle Einheiten sausen und lege mich nach der Arbeit einfach ins Bett. Für mich sind solche Wochen sehr wichtig, zum Einen dient es natürlich dem langfristigen Formaufbau (man kann nicht immer und ohne Pause trainieren) und zum Anderen ist es auch wichtig für meinen Kopf und meine Motivation. Man muss sich schließlich wieder „den Hunger“ aufs Training und die Wettkämpfe holen.

Letzte Woche habe ich es nun vielleicht etwas übertrieben. Am Freitag waren wir auf ’ner Camping Party eingeladen und am Samstag auf eine Hochzeit. Beides hervorragende Möglichkeiten die verloren gegangenen Kohlehydratreserven aufzufüllen. Am Sonntag stand ich nun auf der Waage und sah Erstaunliches!! …ganze 4kg zugenommen im Vergleich zu meinem Wettkampfgewicht von ca. 82kg. Glücklicherweise ist es nicht das erste Mal und aus Erfahrung weiß ich dass es 2-3 Tage dauert bis ich wieder bei meinem Normalgewicht angekommen bin.

Dies ist auch bitter nötig, denn am Sonntag starte ich beim Bergtriathlon in Rochlitz. Da rächt sich dann jedes überflüssige Kilo! Gleichzeitig wird das auch mein letzter Vorbereitungswettkampf vor Hawaii sein. Irgendwann reicht es dann auch und besser wird das Wetter sicherlich auch nicht. Aber wer weiß, vielleicht mache ich noch einen kleinen 10er Ende September wenn ich Lust habe.

Übrigens habe ich eine neue Umfrage gestartet!!! Wie verhält es sich mit eurer Libido während der Trainingsphase?? Meine eigenen Erfahrungen dazu habe ich gesammelt, wie läuft das bei euch?

Hier auch noch mein neuer Beitrag für "tri-mag.de":
http://www.tri-mag.de/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=0&Itemid=186

Haut rein!

krelli