Mittwoch, 29. Juni 2011

Triathlon tut Gutes!


Das sehe ich nicht nur selber an mir, wenn ich mich mal mit dem Durschnitts-Dreißigjährigen vergleiche, nein es geht noch deutlich krasser!

Von 160 kilo auf TRIATHLON
Martin Schwerdtner aus Heideck in Tri-Athletik.de Interview.

Das Interview stammt vom März diesen Jahres. Einfach Wahnsinn wie sich dieser Mensch gewandelt. Hört es euch an! Und wem es gefällt, kann es gern mit einem "gefällt mir" Klick für tri-athletik.de honorieren ;)

Nach einer Magen-Bypass OP hat er mehr als die Hälfte seines Gewichtes verloren. Nun erfüllte er sich einen persönlichen Traum und bestreitet seit diesem Jahr Triathlon Wettkämpfe. Ein Beispiel an Motivation, das seinesgleichen sucht.

Hier gehts zum Podcast:
http://www.tri-athletik.de/pdcst.html

haut rein!
krelli

Montag, 27. Juni 2011

Sonntag, 26. Juni 2011

10. Platz Rothsee Triathlon

in Schräglage auf den letzten Metern, danke fürs Photo Christian & Didi

Gestern stand der Rothsee Triathlon auf dem Programm. Ein letzter Formtest vor dem Challenge Roth. Das Starterfeld war stark besetzt. Neben dem Vorjahressieger Andi Dreitz (Doppelstart Samstag/Sonntag), war traditionell auch noch Thomas Hellriegel dabei und heuer auch ein Clemens Coenen und viele andere. Die Veranstaltung ist wirklich top, es wird viel geboten für einen fairen Preis!!!

Obwohl ich die Woche nicht wenig trainiert habe und am Donnerstag einen 7,5 Std. Trainingstag hinter mich brachte, fühlte ich mich ab Freitag irgendwie immer fitter. Mit dementsprechend guter Laune stand ich 9Uhr Sonntag früh an der Startlinie am Rothsee. Nach einem Geprügel in den ersten Minuten, das ich so noch nicht erlebt habe, wurde es erst kurz vor der ersten Boje ruhiger. Jeder glitt anschließend im eigenen Tempo durchs Wasser und es bildete sich die oft zu beobachtende Perlenschnur, wenn das Tempo hoch ist. Welche Perle der Kette ich genau war, das konnte ich im Wasser nicht beurteilen, aber nach 21:56 ging es für mich in neuer Rekordzeit aus dem Wasser. Ich sag nur: Chuck Norris ;)

Ab aufs Rad und Kette rechts. Das Radfahren lief anfangs richtig gut. In der Mitte hatte ich einen kleinen Hänger und musste mich erstmal mit Gels versorgen. Nachdem ich am Donnerstag komplett leerlief, schleppe ich anscheinend noch ein kleines Glykogen-Defizit mit mir herum. Egal, 20min später fühlte ich mich auf einmal wie Michael Knight und konnte auf der Ebene, wie bei KITT damals, den Turboboost zünden und flog mit wehenden Fahnen an Andi Sommer (der gestern nicht seinen besten Tag erwischte) vorbei und fast noch an "Funky Harald" und seine Crew heran. Ich stieg mit einer der besten Radzeiten des Tages ab (knapp unter 1 Std. Fahrtzeit) und begann den abschließenden Lauf an 10. Position. Anscheinend war es das Radtraining am Dienstag, was nun seine Wirkung entfaltete, siehe Trainingsplan weiter oben ;)

Nach einem flüssigen Start lief ich erst einmal auf die Gruppe vor mir auf, konnte allerdings nicht vorbeiziehen, da ich schon wieder einen kleinen Hänger hatte. Nachdem ich kurz vor Ende nur noch auf dem 12. Platz lag und ich schon Angst hatte, mein Ziel: Top-Ten zu verfehlen, lief es die letzten 3 Kilometer plötzlich wieder besser und ich rannte kurz hinter Marcus Schattner als 10er über die Ziellinie.


Mit dem Ergebnis war ich wirklich zufrieden! Hier sind sie online: http://www.rothsee-triathlon.de/rstf/ergebnisse/ergebnisse/

Sechs meiner Athleten die am Start waren, konnten ausnahmslos alle neue Bestzeiten und -Platzierungen verbuchen, was mich natürlich noch mehr freut!! Während Nicole ihre Zeit um ganze 24 Minuten verbesserte, fuhr Graxi sogar die zweitbeste Radzeit des Tages, hinter Hellriegel.

Danke außerdem für die vielen Anfeuerungsrufe auf der Strecke! Auch wenn es dann manchmal hinter mir hieß, "komm der krelli ist nur 20 Sekunden vor dir, den holst du!" ;)))

haut rein!
krelli

Freitag, 24. Juni 2011

Zeitfahrhelm-Tests

Sauwitziger Testbericht über den Vergleich verschiedener Modelle von Zeitfahrhelmen. Es wird ja oft über dubiose Messmethoden und deren Ergebnisse geschimpft, hier bleiben allerdings keine Fragen offen. Danach wisst ihr Bescheid, wie man es selber testen kann!! ;)



Einfach auf Vollbildmodus stellen (rechts unten)
krelli

Dienstag, 21. Juni 2011

Training letzte Woche


Anklicken zum Vergrößern

Bis auf die zwei Wettkämpfe am Wochenende, keine besonderen Vorkommnisse. Am Sonntag abend hatten wir allerdings einen tollen Vortrag bei uns zuhause. Wie letztens schon mal vorgestellt, referierte hier Prof. Werner Seebauer über das Thema: Ernährung im Hochleistungssport. Außerordentlich interessant! Bald gibt es eine kurze Zusammenfassung an dieser Stelle.

Meinen Athleten würde ich so etwas nie aufschreiben, aber selber probiere ich gern schonmal neue Sachen. Gestern testete ich mich einmal an die muskuläre Belastung des abschließenden Marathons heran. Nach dem Doppelstart am Samstag/Sonntag lief ich Montag abend meinen langen 30km Lauf. Nach ungefähr 20km fühlte ich mich schon wie kurz vorm Zieleinlauf in Roth, d.h. die Oberschenkel und Waden waren richtig dicht und ich lief wie auf Hölzern. Interessant ist, dass es nicht die aerobe Belastung ist, die uns auf der Langdistanz so zu schaffen macht, im Gegenteil, ich fühlte mich wie beim joggen im Park, sondern die muskuläre Belastung. Speziell beim abschließenden Lauf!

Das sollte man in seiner Trainingsstrategie auf keinen Fall vergessen. Ich empfehle allerdings keine langen Läufe direkt nach Wettkämpfen, wie gestern. Eine solche Belastung könnt ihr auch simulieren, indem ihr in euren langen Lauf längere Anstiege einbaut, nach spätestens 1:30 Std. seid ihr muskulär soweit, als wenn ihr 30km flach gelaufen wärt.

haut rein!
krelli

Montag, 20. Juni 2011

Doppelstart Samstag/Sonntag

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weiter unten noch ein Bericht von Andi Dreitz, der Andreas Raelert beim Erdinger Stadttriathlon bis 2km vor Schluss an den Rand seiner ersten Niederlage seit Hawaii 2010 brachte
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ASC Kronach-Frankenwald, oleeeeloeeee

jogging in the Park - Dank an Thorsten und Dominik für die Bilder

Am Wochenende war Regionalligawettkampf in Trebgast. Bisher und aufgrund Personalmangels ist unser Team für die zweite Liga identisch mit dem der Regionalliga. Also ging es auch diesmal wieder auf zu neuen Ufern...zumindestens was die Wettkampfformate angeht ;)

Samstag abend war Sprintriathlon angesagt mit Windschattenfreigabe. Easy Peasy dachte ich mir. Den Tag vorher noch gut trainiert, werd ich das Kind schon schaukeln. Pünktlich 17 Uhr fiel der Startschuss am Trebgaster Badeteich. Dort erlebte ich gleich den allergrößten Unterschied zum normalen Triathlon, das Schwimmen!! Weil diese Athleten es nämlich fast ausnahmslos alle gut beherrschen!! Ich bin schon nicht der beste Schwimmer, zu meinem Übel gab es bei 15 Grad Außentemperatur natürlich noch Neoverbot. Naja, mit einer wirklich grottenschlechten Performance im Wasser, für die ich mich eigentlich schämen müsste, kam ich deutlich im hinteren Viertel aus dem Wasser. Vielleicht hat mich Chuck Norris auch fertig gemacht die letzten Tage, meine Arme fühlten sich jedenfalls an wie Pudding.


Egal, raus aus dem Wasser und rein in die Radschuhe! Nach einer 10minütiger Laktatdusche unter Vollast, kam ich an die erste ernsthafte Gruppe herangefahren und versuchte nun, nach kurzer Erholungspause, gleich an die nächste zu sprinten. Ganz vorn hatte sich derweil ein riesiges Grupetto gebildet, mit fast 40 Athleten, die mehr oder weniger Radtouristik spielten.

hinten links, der Mann mit dem roten Helm, der gleich anzieht ;)

Weiter hinten bei mir bedurfte es einiger Überredungskunst die mitfahrenden Athleten zum belgischen Kreisel zu überreden. Letztendlich gelang es uns aber ganz gut, und zusammen mit Bernd Hagen und anderen, fuhr ich ca. 1:30 nach der führenden Gruppe, zu der auch meine Teamkameraden Franky, Silvester, Stephan und Sebastian gehörten, in die zweite Wechselzone.

Franky an der Wende

Das Laufen lief dafür aber dann richtig gut, dabei überholte ich gefühlt 30 Leute. Obwohl ich als letzter Athlet unseres 5köpfigen Teams loslief, so konnte ich mit einer der schnellsten Laufzeiten des Tages, doch noch als 3er ASCler die Ziellinie überqueren. Insgesamt belegten wir mit unserem Ergebnis Rang 5 von 12. Hier die Ergebnisse: http://www.moenchshof-triathlon.de/tri_ergebnisse.htm

Stephan beim abschließenden Lauf

Sonntag
Am darauffolgenden Tag um 9:30 Uhr, stürzten wir uns wieder in den Badeteich, diesmal aber um einen Super-Team-Sprint auszutragen. Wenn ihr diese Wort mal irgendwann zusammen in einem Satz hören solltet, hütet euch, wenn ihr eher auf den längeren Strecken unterwegs seid. Diese Kombination verheißt nichts Gutes ;) Ein Teamwettkampf über 400m Schwimmen, 8km Radfahren und 2km Laufen stand auf dem Programm. Der erste aus den jeweiligen Teams absolviert die Strecke zuerst komplett, bevor zu seinem 2. Teamkollegen übergibt und dieser dann wiederum die komplette Strecke absolviert, usw.


Alles in allem ein trotzdem lustiges Wettkampfformat, wenn auch etwas zu schwimmlastig für meine Begriffe. Als wenn der Veranstalter meine Gedanken gelesen hätte, geschah folgendes: Fünf Minuten vor Start wurde die Schwimmdistanz auf einmal auf 700m verlängert. Wo gibts denn so was bzw. gibt es hier keine Regeln gegen so eine Willkür?? Man kann doch nicht nach Lust und Laune die Strecken ändern. Nächstes Mal wenn ich ein Zeitfahren veranstalte, erzähle ich den Leuten doch auch nicht am Anfang es wären 20km und lach mir heimlich ins Fäustchen, wenn die Wendemarkierung erst nach 30km kommt!

Frank beim Schwimmaustieg und Dauerregen

Damit war natürlich klar, dass dies hier kein Triathlon, sondern eher ein Schwimmwettkampf wurde. Nur, dass wir uns nicht falsch verstehen, ich habe nix gegen das Schwimmen, im Gegenteil, es gehört sich nunmal für Triathleten, dass sie auch gut schwimmen können. Und ich übe ja selber fleissig dran, dass es immer besser wird. Für uns, die Kronacher "Rennpferde" mit den starken Radlerbeinen, war das natürlich eher suboptimal. Nichtsdestotrotz gaben wir alles, bei mir klappte sogar das Schwimmen deutlich besser als am Vortag, im Gegenteil, haltet euch gut fest, ich überholte auch noch Konkurrenten im Wasser!! Am Ende kamen wir auf Platz 6, siehe Ergebnisse oben.
Nicht zu vergessen natürlich auch die Leistungen unser Mädels vom ASC:


schönen Start in die Woche!
krelli

Sonntag, 19. Juni 2011

Andi Dreitz nur 7 Sekunden hinter Raelert !!


Ein wirklich lächerliches Rennen bot der Stadttriathlon Erding am Sonntag!

Nachdem unser Teamkollege vom ASC, Andi Dreitz nur 7 Sekunden hinter dem Superstar Andreas Raelert auf Platz zwei einlief, und ihn damit an den Rand seiner ersten Niederlage seit Hawaii 2010 brachte, wurde er und 40 andere Athleten auf kuriose Weise disqualifiziert! Andi hat beim Überholen auf der Radstrecke die Mittellinie überfahren, wie böse er doch ist!!

Wenn jemand den Andi schonmal Radfahren hat sehen, DIESER MANN überholt jeden! Sein Vordermann, bei besagten Tatzeitpunkt, kann froh sein, dass Andi noch schnell links ausweichen konnte, als er mit MACH 1 Geschwindigkeit von hinten angesaust kam, sonst hätte er ihn von hinten in einem Frontalcrash von der Straße gefegt!! ;)

Andi führte das Rennen sogar bis 2km vor Schluss an. Mehr dazu gibt es hier im Bericht auf tri-mag: http://www.tri-mag.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4258:erding-wagner-und-raelert-&catid=20&Itemid=139

oder hier: auf triathlon.de
http://www.triathlon.de/stadttriathlon-erding-2011-raelert-siegt-im-laufduell-33220.html
Wenn die Wettkampfrichter mal beim Lutschen so durchgreifen würden...