Samstag, 20. Dezember 2008

Fröhliche Festtage!

Euch allen wünsche ich viele erholsame und schöne Feiertage! Lasst es euch gut gehen, esst euch mal wieder richtig satt, bevor es dann ab Januar wieder richtig los geht!

Mein Weihnachtstrainingslager beginnt ab morgen, bin schon gespannt ob es sich so durchziehen lässt, wie ich mir das vorstelle. Das Wetter spielt natürlich die größte Rolle.

Aber es könnte auch schlimmer sein, mein Kumpel Johannes in Südafrika beklagt sich das bei 30 Grad im Schatten kein richtiges Weihnachtsfeeling aufkommt. Das kann ich mir lebhaft vorstellen und möchte diesbezüglich auch nicht mit ihm tauschen! ;)))

Da ich über die Feiertage jetzt etwas mehr Zeit für andere Sachen habe und diese zusätzliche Freizeit nicht mit unnützen Fernsehen vergeuden will, habe ich beschlossen ein Buch zu schreiben. Die Idee steht bereits und auch die ersten 20 Seiten sind bereits geschrieben. Wenn etwas draus wird, dann gebe ich Bescheid :)

schöne Feiertage und bis Januar!!

krelli

Dienstag, 16. Dezember 2008

irgendwas fehlt!


Schon seit Tagen ist meine Süße mit ihrer Freundin in London. Normalerweise heißt das für mich: Trainingslager!!

Kein Zeitdruck, aufstehen um 6Uhr früh für die erste Einheit des Tages und abends bis 23Uhr laufen. Inzwischen aber weiß ich schon gar nicht mehr, was ich noch trainieren soll. Langsam kratzt es im Hals und ich bin schon ganz schön mitgenommen vom täglichen Monstertraining. Noch zwei Tage, dann habe ich es geschafft! Dann ist sie nämlich endlich wieder da und ich kann mich ausruhen.

Jedesmal wenn sie wiederkommt, fällt sie vor Schreck fast aus den Socken. Ich, völlig abgemagert und platt, sehe dann aus als wenn ich seit Tagen an Schlaflosigkeit leide und nichts anderes gemacht hätte, als zu trainieren. Was ja gar nicht so weit hergeholt ist :)
Meine Ausrede mit momentanen Stress in der Arbeit nimmst sie mir schon lange nicht mehr ab.

Aus diesem Grund bleibt sie eigentlich nie länger als eine Woche weg. Nicht auszumalen in welchem Zustand sie dann ihren Freund wiedersieht ;)
Noch zwei Tage, dann habe ich sie endlich wieder!!

in diesem Sinne,
pflegt eure bessere Hälfte!

krelli

Freitag, 12. Dezember 2008

Weihnachtstrainingslager bei Mama!

Hey Leute,

die Zeit der Weihnachtsferien naht!! Neben der üblichen Fresserei birgt es aber auch einige Potentiale für disziplinierte Triathleten - das erste Trainingslager der Saison!!

Wie dies aussieht, lest ihr hier:
http://www.tri-mag.de/index.php/Michael+Krell/

viel Erfolg euch allen!

krelli

Sonntag, 7. Dezember 2008

Laufmucke!

Gestern abend war ich Laufen. Ich hatte mich schon den ganzen nachmittag darauf gefreut, weil ich mal wieder ein paar neue Lieder auf meinen Player geladen habe. Ohne Musik kann ich eigentlich gar nicht laufen, so ganz ohne Mucke finde ich es sterbenslangweilig auf der Piste. Das ist komischerweise auch der Grund warum ich in der Regel immer allein laufe, nein :) nicht weil ich so schnell bin, sondern weil ich dann Musik hören kann!

Gestern dann der Supergau, vier Minuten nach dem Loslaufen waren die Batterien leer. Eigentlich habe ich immer Ersatz dabei, manchmal vergesse ich sie aber auch. Oh mann war ich angep... ich konnte nicht mal meine neuen Lieder hören! :(

Ich bin übrigens immer auf der Suche nach guten Laufliedern. Bei mir geht es eher etwas rockiger zu. Obwohl ich auch ab und zu gutes House höre, vor allem beim Schreiben, so brauche ich doch meist coole und dreckige Stimmen in meiner Musik. Zurzeit sind folgende Bands bei mir drin:
Black Rebel Motorcycle Club - vor allem der Song "Berlin" ist der Brenner!
Kings of Leon
The Infadels
Subways - ich sag nur "Rock'n Roll Queen"
Jeans Team - kenne von denen nur "keine Melodien". Zwar kein Rock, aber dann LÄUFTS! unbedingt die lange Version
Armand van Helden - eher auch die Richtung, "NYC Beat"
und mal wieder AC/DC ;)

noch mehr Vorschläge in der Richtung, oder auch was völlig anderes?? Muss sich nur zum Laufen eignen, bei uns wird keiner aufgrund seines Geschmacks diskrimiert. Ich selber höre auch manchmal furchtbar triefende Schnulzen ;)
Neue Mucke braucht das Läuferland!

viele Grüße

krelli

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Your Boss is watching you!


Hi Leute,

mein neuer Blog steht online. Darin findet ihr mehr zum Thema Triathlon vs. Arbeitsleben.
Es kann nur einen geben!! :)

http://www.tri-mag.de/index.php/Michael+Krell/

genießt die noch relativ warmen Tage!

viele Grüße

krelli

Montag, 1. Dezember 2008

Triathlon und Arbeitsleben


Hallo zusammen,

nachdem ich einiges an Feedback zu meinem Trainingsplan bekommen habe, auch oft mit der Ansicht, dass soviel Training nur möglich sei, wenn der Arbeitgeber mitspielt, hier mein Statement dazu:

Wir sind keine Profis. Wir werden nach Leistung an unserem Arbeitsplatz bezahlt und das sollte man nie außer Acht lassen.
Bei zuviel des Guten, wird irgendwann auch einmal der Arbeitgeber intervenieren. In vielen Fällen sollte man dem Arbeitgeber über den tatsächlichen Aufwand seines Hobbies lieber im Dunkeln lassen.

Zum einen könnte er (manchmal zu Recht) denken dass das aufwendige Training die Arbeitsleistung negativ beeinflusst.
Zum anderen, selbst wenn er das nicht tut, wird er es immer im Hinterkopf behalten und das sieht dann so aus:
"mmmhhh...der Herr Schmidt ist zwar ein guter Mitarbeiter, aber hat doch nur Sport im Kopf" d.h. aus seiner Sicht ist Schmidt nicht fokussiert genug auf die Arbeit.
"Wenn er soviel Sport macht, ist er anscheinend auch nicht ausgelastet mit seiner Arbeit."
Spätestens wenn es um Beförderungen geht, ist diese beim Chef verankerte Sichtweise doch eher negativ anzusehen. Deshalb, bei aller Begeisterung für unseren schönen Sport, nie übertreiben mit der Werbetrommel im Büro oder am Arbeitsplatz! Diese Begeisterung wird von den wenigsten Kollegen geteilt.

Um sein Hobby relativ bedeckt treiben zu können, ist es wichtig das Training dann zu machen, wenn es keiner mitbekommt! Also, wer diesbezüglich Stress vermeiden will, lieber früh trainieren als pünktlich nach Feierabend. Wenn man etwas später auf Arbeit erscheint, wird das noch VIEL eher toleriert, als wenn man pünktlich 16Uhr mit wehenden Fahnen das Büro verlässt. Beispielsweise könnte man früh zur Arbeit laufen, oder inklusive Umweg, zur Arbeit radeln. Abends zu schwimmen ist eh kein Problem. Sport in der Mittagspause wird sogar teilweise gern gesehen an manchen Arbeitsstellen. Es erzeugt ein Bild vom sportlich aktiven Mitarbeiter. Dieses Bild wandelt sich aber spätestens ins Gegenteil, wenn die Kollegen oder der Chef mitbekommt, was manche Kollegen WIRKLICH trainieren. Wenn es zeitlich für einen weiteren Halbtagsjob reicht, dann unbedingt "unerwähnt" lassen :)

Wie denkt ihr darüber, bzw. wie sind eure Erfahrungen damit??

viele Grüße

krelli

Freitag, 28. November 2008

Erfolg auf der Langdistanz?!

Hallo zusammen,

gestern habe ich mir endlich mal das ZDF Hawaii-Video angeschaut. Ich muss sagen, toll geschnitten, eine super Berichterstattung. Macht wieder richtig Lust auf Training. Das Video kann man sich übrigens auch im Internet herunterladen:

http://www.megaupload.com/de/?d=G88J63WB

ca. 325MB groß. Lohnt sich aber auf jeden Fall!

Immer wieder sieht man in letzter Zeit, dass Top-Kurzstreckenathleten bei Ihren Ironman-Debuts extrem gut abschneiden. Jüngstes Beispiel wäre Andreas Raelert. Der diesjährige Ironman Sieger Craig Alexander kam, bevor er letztes Jahr schon zweiter in Hawaii wurde, auch von der Kurz- bzw. Mittelstrecke. Vor einigen Jahren geschah das gleiche beim IM-Debut von Jan Raphael in Florida und auch Vuckovic erzielte seine besten Ergebnisse kurz nach Beginn seiner Langdistanzkarriere. Alle diese Athleten haben eins gemein, sie sind Bombenläufer mit einer sehr gut ausgeprägten Tempohärte.

Das bringt mich zu zwei Hypothesen:
1.Tempohärte ist auch für eine Langdistanz wichtig. Die fehlenden Trainingseinheiten im überlangen Bereich, können von Kurzstreckenathleten, vor deren erster Langdistanz, in relativ kurzer Zeit nachgeholt werden.
2.Auch Kurzstreckenathleten haben genügend Grundlagenausdauer für einen Ironman, haben aber zusätzlich auch der Vorteil der "relativen Frische".

Um den zweiten Punkt zu erklären, kann man gut die beiden zuletzt genannten Athleten als Beispiel nehmen. Nach ihren anfänglichen Erfolgen, kurz nach dem Umstieg von der Kurz- auf die Langdistanz, nahmen deren relative Leistungen wieder ab. Ich wage die Prognose, dass auch die Leistungen der erstgenannten in relativ kurzer Zeit wieder abnehmen werden. Haben sich nämlich ehemals sehr gute Kurzstreckenathleten erfolgreich im Ironman-Zirkus etabliert. Dann tendieren sie offenbar dazu, die Trainingsregimen dieser Szene nachzuahmen, d.h. "viel hilft viel". Dadurch aber verlieren sie ihre "Frische" und trainieren sich in den bekannten "permanenten Ermüdungszustand" in denen sich die Top-Profis auf der IM-Strecke zuhauf befinden. Folglich nimmt oft die Leistung ab. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen und meine Hypothese trifft nicht immer zu, speziell bei Athleten die extrem viel Umfang vertragen.

Nichtsdestotrotz führt die Annahme, immer mehr trainieren zu müssen, letztendlich in die Sackgasse. Die Intensität kann man immer erhöhen, den Umfang aber irgendwann nicht mehr. Ab einer gewissen Schwelle wird man durch immer weiter erhöhten Umfang sogar "langsamer". Speziell Altersklassenathleten, die prinzipiell viel weniger Zeit für Training zur Verfügung haben, können durch "Kurzstreckentraining" ihre kostbare Trainingszeit effektiver nutzen. Zwei Monate vor der Langdistanz kann das Training vom Umfang her nach oben geschraubt werden, in den meisten Fällen ist das mehr als ausreichend. Dabei verliert man kaum Grundschnelligkeit und kann mit einem erfolgreichen Wettkampf rechnen.
Siehe meinen Kumpel Steffen, mit seiner 8:52 Std. in Kökn dieses Jahr.

Bei monatelangen Grundlagentraining, mit immer längeren Einheiten, wo soll da die Schnelligkeit herkommen?? Zwei Monate vorher? Zu diesem Zeitpunkt müsste man sogar den Umfang wieder herunterschrauben, um ein solches intensives Training überhaupt zu verkraften.

haut rein!

krelli