Mittwoch, 19. November 2008

Das Minimax Prinzip - Teil 2

Hallo Leute,

wen interessiert, was ich im Hinblick auf verschiedene Arten der Trainingsmethodik, unter Zuhilfenahme von Steffens Trainingsplan, herausgefunden habe, der schaut auf meinen
neuen blog bei tri-mag:

http://www.tri-mag.de/index.php/Michael+Krell/

da erfahrt ihr Steffens Geheimnis!!! :)))


haut rein!

krelli

Montag, 17. November 2008

Partyalarm!!

Hi Leute,

sorry dass mit der Analyse von Steffens Trainingsplan dauert noch ein paar Tage. Wir hatten am Wochenende unsere lang angekündigte "Hawaii-Party". Mitorganisator war Thorsten inkl. geiler Bildershow von der Insel.

Es hat echt Spaß gemacht, die Besucher waren zahlreich, die Musik super, es gab ein riesiges und allerfeinstes Buffet. Leider war dies in der Nacht dann auch fast restlos geplündert. Ich und vor allem auch mein jüngerer Bruder (Student) hatten fest damit gerechnet, uns von den Buffetresten die darauffolgenden Tage unsere Bäuche vollzuschlagen...tja, das ging wohl in die Hose. Zum Glück wurde aus einer Geschenkkiste am Schluss auch noch ein Bierfässchen zu Tage gefördert, unsere eigenen Vorräte des Hopfengebräus gingen nämlich schon zur Neige.

Dem Partymarathon folgte am nächsten Tag dann der Putzmarathon. Zum Glück konnten wir das recht zahlreich und in rekordverdächtiger Zeit hinter uns bringen. Ihr seid nächstes Mal wieder eingeladen!! :)

An Training war gestern leider nicht mehr viel los, in die Sauna habe ich es noch geschafft!
Also, nochmal danke für die ganzen Geschenke, es hat mich gefreut das ihr alle so zahlreich erschienen seid.

bis denn!

krelli

Donnerstag, 13. November 2008

Reflektionen - Teil 1


Hallo Leute,

hier seht ihr meinen neuen blog auf tri-mag:
http://www.tri-mag.de/index.php?option=com_myblog&blogger=Michael+Krell&Itemid=237

Dieses Mal geht es um Erfahrungen aus der vergangenen Saison und wie ich aus diesen lernen kann um mein nächstes großes Ziel in Angriff zu nehmen - sub 9!! :)

Dabei vergleiche ich auch mal meine Trainingsumfänge mit denen von Thorsten, und anderen Profis ;)

haut rein!

krelli

Montag, 10. November 2008

Das "Minimax" Prinzip - Teil I


Oben auf dem Bild seht ihr Steffen. Damals hatte er Einiges zu feiern, seinen zweiten Platz (AK25) beim Ironman Südafrika und die erste Hawaiiquali UND den Umstand, dass er mir durch seinen zweiten Platz die Quali vor der Nase weggeschnappt hat!! Steffen du Sau!! :) Ich wurde bei dem Rennen damals vierter und die Quali ging hoch bis zum Dritten Platz.
Naja, schon lange her, vergeben und vergessen...

Steffen ist übrigens ein Phänomen, er kann dreimal so viel Bier trinken wie ich und am nächsten Tag noch einen Wettkampf mehr oder weniger gesund überstehen. In seiner Saisonpause nimmt er auch mal gern 10 Kilo! zu und bewegt sich für zwei Monate keinen Meter. Er hat ein dermaßen sonniges Gemüt, dass ich vor seinen Wettkämpfen nervöser bin, als er. Steffen hält nämlich nix von Ersatzschläuchen im Wettkampf! Seiner Meinung nach, ist das Rennen dann eh gelaufen... Von eigener Verpflegung ganz zu schweigen!! Er würde auch ein Wurstbrot mit Kartoffelsalat essen, wenn es ihm jemand reicht an der Verpflegungsstelle. Das hält er selbst so, bei großen Ironman Rennen, auf die er sich monatelang vorbereitet.

Wenn ich also mal nicht Blut und Wasser schwitze, weil Steffen niegelnagelneue Schuhe in seiner Wechselzone abstellt und damit den Marathon bestreiten will, obwohl er noch keinen Meter mit diesem Modell gelaufen ist, dann bin ich doch restlos von seiner Performance begeistert...
Wenn es nämlich "um die Wurst geht" und sein Material hält, ist mit Steffen immer zu rechnen.
Dann läuft er schonmal eine 8:52, wie in Köln dieses Jahr.

Über seine Trainingsmethodik, so lange durchtrainieren bis man krank wird, lässt sich streiten...wo er allerdings alles richtig zu machen scheint, ist bei seinem Trainingsaufbau.
Um seine Top-Platzierung und Zeit in Köln zu erreichen, hat er im Schnitt 12 Stunden und nie mehr als 16 Stunden, die Woche trainiert. Wow, bei so einem mit Anderen vergleichbaren "geringen" Wochenumfangs, solche Zeiten hinzulegen, ist schon beeindruckend!
In den nächsten Tagen werde ich mich mal hinsetzen und seine Pläne studieren, dann kann ich meine Analyse auch mal hier posten. Ich denke es wird schon den ein oder anderen interessieren...


bleibt dran, bis zum nächsten Mal!


krelli

Mittwoch, 5. November 2008

Krelli vs. Thorsten


Hi Leute,

mir geht es wieder besser! Durch knüppelharte Regeneration konnte ich meiner Erkältung der letzten Tag Herr werden :)
Für alle die es interessiert, wie unser kleines Vereinsinternes Duell zwischen Thorsten und mir auf Hawaii ausgegangen ist und was Thorsten dabei für Geschütze auffahren musste, der liest bitte meinen neuen tri-mag blog: :)


In den nächsten Tagen werde ich nun langsam mal wieder ein bisschen Training aufnehmen und mich vom Sofa herunterrollen. Das Wetter derzeit ist ja mehr als günstig für einen Wiedereinstieg. Ich will hoffen dass es noch eine Weile so bleibt, und mit etwas Glück wird der Winter wieder so mild, wie die vergangenen zwei Jahre.

Ein Traum wäre das!!!

haut rein

krelli

Montag, 3. November 2008

Krank

Nachdem ich mich lange mit Problemen in meiner Kniekehle herumgeplagt habe, um genau zu sein, es trat fünf Wochen vor Hawaii auf, habe ich nun seit letzter Woche Gewissheit. Eine Kernspin-Untersuchung hat ergeben dass ich zuviel Gelenkflüssigkeit produziere. Dadurch bildete sich eine Zyste in der Kniekehle, die nach Herzenslust auf anliegende Sehnen und Nerven drückte. Nun ist die Zyste aber glücklicherweise geplatzt und die Flüssigkeit wird über einem Zeitraum "von mehreren Wochen!" gaaaanz langsam vom Körper absorbiert. Was es alles so gibt, von zuviel Gelenkflüssigkeit habe ich ja noch nie gehört!! Vielleicht habe ich es in der Vergangenheit mit den Gelenkkapseln übertrieben, die ich regelmäßig geschluckt habe ;) Nichtsdestotrotz bin ich jetzt froh, dass es langsam aufhört, "kaputt machen" kann ich laut der Aussage meines Arztes nichts, ich muss nur die Schmerzen aushalten.

Nach einigen lockeren Einheiten am Wochenende bin ich nun zu allem Überfluss auch noch erkältet! Ihr seht, die Krankheiten haben mich fest im Griff. Ob ich die kommenden Tage überlebe... das werdet ihr sehen, ob ich einen nächsten Beitrag schreibe, oder nicht :(

Zumindestens auf Arbeit kann ich gehen, vielleicht bringt mich das Eimerweise hereinschütten von heißem Tee, meiner Genesung etwas näher. Gerade jetzt, da meine Freundin für zwei Tage außer Haus ist! Das bedeutet eigentlich immer "Trainingslager!!", Laufen bis nachts um 22Uhr! Aber derzeit kann ich das wohl vergessen :(

Übrigens habe ich letzte Woche mal wieder meinen blog bei Tri-Mag belebt und einen neuen Beitrag verfasst, zu sehen hier: http://www.tri-mag.de/index.php?option=com_myblog&blogger=Michael+Krell&Itemid=237

Wenn ihr die nächsten Tage putzmunter über die Straßen pflügt, denkt mal an alle derzeit kranken Triathleten und -Innen!

viele Grüße

krelli

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Lauf- vs. Radleistung

Ich habe ein cooles Schwimmvideo vom Ironman Hawaii 2006 gefunden, dass saugeile Unterwasseraufnahmen zeigt. Macht echt Laune auf Schwimmen (und das ist bei mir selten!)

Folgendes, ist mir im Rückblick auf die letzte Saison aufgefallen: Während mein Laufen sich extrem verbessert hat, von normalerweise 3:35-3:45 Std. hin zu 3:11 Std. auf der Langdistanz, verschlechterte sich gleichzeitig meine Performance auf dem Rad von 4:50Std. auf 5:05 oder schlimmer! :)

Klar kann es sein, dass ich manchmal auf dem Rad überzockt habe, aber im Großen und Ganzen sind meine Pulswerte ungefähr gleich geblieben, es kann also nicht nur daran gelegen haben. Inzwischen habe ich diese Beobachtung auch bei anderen machen können und selbst bei einigen Profis ist es ersichtlich und in Interviews erzählen sie es öfters sogar direkt. Prominentestes Beispiel war Peter Reid (3maliger Hawaii-Gewinner), der sich in seiner Karriere von einem anfangs starken Radfahrer zu einem starken Läufer entwickelt hat. Das es heute notwendig ist, ein starker Läufer zu sein, um vorn zu landen ist unbestreitbar. Sehr selten fährt jemand genügend Vorsprung auf dem Rad heraus, um als schwacher Läufer auch noch am Ende vorn zu sein.

Nichtsdestotrotz verwundert es mich, das in höheres Laufvolumen mit schwächerer Radleistung einhergeht. Umgekehrt scheint dies nicht der Fall zu sein, also viel Radeln schadet dem Laufen nicht! Meine persönliche Beobachtung war folgende; bei der Steigerung meines Laufpensums von wöchentlich ca.50km auf 70km, verschlechterte sich meine Radleistung erkennbar. Die motorische Laufbewegung an sich, scheint sich meiner Beobachtung zufolge nicht mit der motorischen Bewegung auf dem Rad zu vertragen. Warum das so ist... dazu habe ich mich kürzlich mit einem Sportwissenschaftler unterhalten. Es hat wohl mit der unterschiedlichen Krafteinwirkung zu tun. Einige Studien belegen dass die Krafteinwirkung beim Laufen nicht dafür geeignet ist, um Muskelmasse zu erhalten oder gar aufzubauen. Während dies beim Radfahren schon eher der Fall ist. Da beim Radfahren die Kraft eine größere Rolle spielt als das Gewicht (beim Laufen verhält es sich etwas anders), ergibt das für mich Sinn.

Wer weitere Studien zu dem Thema gelesen hat oder irgendwo gespeichert hat, es würde mich brennend interessieren!

Des Weiteren habe ich in der vergangenen Saison auch das Krafttraining im Studio etwas schleifen lassen, um mehr Zeit für das Laufen herauszuschlagen. Im Nachhinein, ein Fehler. Diese Einheiten im Fitnessstudio waren für meine Radleistung wertvoller als so manche „sinnlose“ 2 Stunden-Gurkerei im Wohlfühltempo.

Für mich, werde ich nächste Saison einen Versuch starten, diese Entwicklung wieder etwas zum Positiven zu verändern. Neben den regelmäßigen Krafteinheiten im Studio, werde ich auch vermehrt „Duathlon-Einheiten“ in meinen Plan einbauen, d.h. vor und nach dem Radfahren zu Laufen, um die Muskulatur zwangsweise an beide Bewegungen innerhalb kurzer Zeit zu gewöhnen. Ich werde es mal probieren und berichte später darüber, ob sich etwas gebessert hat oder nicht.

Heute Morgen war ich beim Kernspin, da mein Knie mir immer noch Probleme macht (obwohl ich schon seit 2 ½ Wochen gar nix trainiert habe) und ich schon langsam Angst bekomme, dass es etwas „Ernstes“ ist. Es ist anscheinend nichts Gravierendes, anscheinend immer noch die alten Zysten. Da will ich mal die Daumen drücken dass es bald wieder besser wird. Noch habe ich ja Ruhepause ;)

Viele Grüße

krelli