Mittwoch, 13. Oktober 2010

Email des Tages!

gestern abend bekommen...der Brüller!!!

Sehr geehrter Herr,

Ich bin Captain Casey Thor, das Sprachrohr für die Truppe in Helmad, Afgahnistan, und ich wurden eingesetzt, um in Ihrem Land Militärbasis arbeiten, und ich muss sicherstellen, dass ich meine Selbstachtung guter Geschäftspartner zu sichern und einen Privatjet für meine Arbeit Artikel, sobald ich ankomme. Ich habe einen vertraulichen Vorschlag für dich, und ich glaube, Sie werden das Vertrauen der Aufrechterhaltung was ich zu Ihnen aufdecken bin. Ich habe in meinem Besitz die Summe von $ 8.750.000 Millionen US-Dollar, die ich von Rohöl Deal im Iran hat, bevor wir nach Afghanistan verlegt. Ich hinterlegt dieses Geld mit dem Roten Kreuz hier zu informieren, dass wir den Kontakt zur wirklichen Eigentümer des Geldes, und es ist unter meiner Macht zu genehmigen, wer kommt her für das Geld.

Ich bin ein Soldat und ein Geheimdienstoffizier, so habe ich eine 100% authentische Mittel zur Übertragung der Geld durch diplomatischen Kurierdienst service.I müssen nur Ihre Akzeptanz und alles ist getan. Wenn Sie annehmen, werde ich Sie nach vorne wie der Empfänger der Mittel und das Geld an Sie, bevor er mit dir treffen.

Alles, was ich jetzt brauchen, ist Ihre Informationen zu helfen, registrieren das Geld in Ihrem Namen als den rechtmäßigen Eigentümer. Das ist alles, was ich von Ihnen verlangen jetzt:

1. Ihr vollständiger Name:
2. Ihr Herkunftsland:
3. Ihre aktuelle Wohnadresse:
4. Ihre Telefon-Nummer:
5. Ihr Beruf:

Ich werde dir geben 30% der Summe und 70% für mich ist. Hoffe, ich bin fair, weil ich, dass nichts geht nichts wissen. Sie haben die Freiheit, dieses Angebot ablehnen, da ich nicht beabsichtigen, mit einem schwachen Blatt zu erhalten.

Grüße,

Captain Casey Thoreen

Dienstag, 12. Oktober 2010

erste richtige Trainingswoche


Letzte Woche, so kurz vor Hawaii war meine Motivation zum Trainieren schon etwas größer ;) Gleichzeitig wollte ich auch mal ein bisschen testen, wieviel ich derzeit vertrage. Nun was soll ich sagen, es war schon fast zuviel!...gestern musste ich mich erstmal komplett erholen :) Dazu gehört leider auch, dass ich den ganzen Tag dann auch immer so viel Hunger habe, kein Kühlschrank ist mehr vor mir sicher!

Zum Einstieg ins Training beachte ich einige Regeln, die mir die ganze Sache etwas erleichtern. Lieber öfter und dafür weniger, speziell wichtig um die Muskeln, Gelenke und Knochen wieder aufs regelmäßige Training vorzubereiten, d.h. nicht gleich wieder die langen Läufe bei 2:30 anfangen! Im Endeffekt dient die Vorbereitungsperiode über den Winter eigentlich nur der Vorbereitung für den richtigen Trainingsbeginn im Frühjahr. Wir trainieren um "trainieren zu können". Keiner der guten Athleten hat von Anfang bei 15-25 Std. wöchentlich angefangen, dorthin muss man sich erst einmal trainieren, um dies Woche für Woche auszuhalten.

Technik ist das A und O, und das für alle drei Disziplinen! Unser Schwimmtrainer pflegte zu sagen, dass jeder der keine 22min auf 1.500m schwimmt, erstmal nur Technik trainieren sollte. Naja, ganz so realistisch ist es dann für Triathleten nicht, aber ihr wisst worauf ich hinaus will.

Krafttraining und Athletik, dient der Rumpfstabilität und im Allgemeinen der Verletzungsprophylaxe. Außerdem sollte deswegen auch regelmäßiges Dehnen auf dem Programm stehen. Ein weiterer Vorteil des Dehnens, es erhöht die Beweglichkeit, d.h. ihr könnt den Laufschritt verlängern, eine tiefer Aeroposition fahren und seid scheller beim Schwimmen, weil eure Reichweite steigt und damit auch euer "Hebel" größer wird.

haut rein!
krelli

Sonntag, 10. Oktober 2010

Hawaiinacht


Was für ein Krimi ich mir gestern anschauen musste!! Mit Andreas Raelert habe ich gelitten und gleichzeitig musste ich aber auch dem Sieger Chris McCormack Respekt zollen, er war in der gestrigen Situation der mental stärkere Athlet und einfach ein alter Fuchs, was solche Taktikspielchen angeht. Auch wenn dies bedeutet, dass McCormack an den letzten Verpflegungsstellen nach vorn rennt und die Verpflegung einsammelt, so dass für Raelert nix mehr übrig bleibt (den Helfern an der Verpflegung kann man da keinen Vorwurf machen, die stellen sich da freiwillig hin und so schnell schaltet von denen dann keiner) und just in dem Moment anzieht, wissend das Raelert mitgehen muss und so quasi ohne Verpflegung weiterläuft, was sich natürlich irgendwann später rächt.

Beeindruckend waren auch die Zeiten gestern, damit war der Wettkampf einer der schnelleren Ironman auf Hawaii. Ich konnte es natürlich nur über den Fernseher mutmaßen, aber zum Lauf hin schien es etwas bewölkt gewesen zu sein, ein Segen für alle Teilnehmer! Die Rekordzeit von Luc van Lierde aus dem Jahr 1996, von 08:04 Stunden, wurde allerdings trotzdem nicht gefährdet.

Jetzt muss heut einfach trainieren, so motiviert bin ich gerade :)

haut rein!
krelli

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Training letzte Septemberwoche

So, jetzt muss ich mich wirklich mal mit diesen kleinen Wettkämpfen zurückhalten, damit ich auch einen gescheiten Grundlagenaufbau hinbekomme! Die Laufgeschwindigkeiten werde ich demnach nun etwas drosseln.


Der Puls beim Laufpart am Sonntag war erstaunlich niedrig, es gab nämlich mehrere Vorläufe und eh mein Puls hochging, war ich schon wieder fast durch.

Langsam komme ich auch wieder ins regelmäßige Schwimmtraining rein, was mich nach meiner Zwangspause wirklich freut. Der ein oder andere hat es bestimmt schon mal am eigenen Leib erfahren, wenn man verletzt oder krank ist, dann wünscht man sich nichts sehnlicher als den "Normalzustand" zurück und weiß diesen dann erst einmal zu schätzen.

Der kommende Samstag steht ganz im Zeichen des Ironman Hawaii, dafür werden wir groß den Beamer und die Bierkästen auffahren und in die Nacht hinein feiern. Nicht zu vergessen, dass wir natürlich alle Daumen drücken dass die Übertragung ordentlich klappt! :)

haut rein!
krelli

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Neuigkeiten

Die Amerikaner werfen wieder ihre Gelddruckmaschinen an! Die Ironman Corporation kündet eine neue Rennserie für 2011 an.

Nachdem der Markt seit den letzten Jahren schon von Ironman und Ironman 70.3 Events überschwemmt wird, ist anscheinend noch kein Ende in Sicht. Nein, nun kann jeder ein Ironman werden!! Die neue Rennserie wird über die olympische Distanz ausgetragen und trägt den Namen 5150, diesmal angelehnt an das metrische System. Ansonsten wäre wohl die Zahl zu klein, wenn man wie bei den anderen beiden Events, die Angaben in Meilen macht ;)

Sonntag, 3. Oktober 2010

Kanutriathlon

Zu Ehren des heutigen Feiertages versuchten mein Bruder und ich, die Grenzen zwischen Asphalt und Wasser zu überwinden und nahmen am 3. Waldenburger Kanutriathlon teil. Eine sehr schöne Veranstaltung mit hohem Spaßfaktor. Der erste Teampartner musste eine Seerunde von 1,65km zu Fuß absolvieren, während sein Partner anschließend zwei Runden auf dem Rad zurücklegte. Danach stürzten sich beide auf ein wackliges Kanu und versuchten den mit Schikanen gespikten und ca. 500 Meter langen Kurs abzupaddeln.

mein Bruder hält sich warm, einlaufen ist so gar nicht nötig ;)

In verschiedenen Kategorien ging es für die Teams ab 10Uhr los, dabei waren verschiedene Wertungen von mixed-Teams, Family-Teams und den Männer-Teams. Von letzterer Kategorie starteten wir im zweiten Vorrunden-Lauf. Die jeweils schnellsten und zeitschnellsten Teams kamen letztendlich in den Final-Lauf.


Nach recht gutem Start, verloren wir im ersten Lauf noch ein paar Plätze beim Radfahren, konnten dann aber im Wasser unseren vierten Rang verteidigen. Als insgesamt fünftschnellstes Team kamen wir weiter in den Final-Lauf der verbliebenen 10 Teams.


Hier wechselten wir nach 5:15min als zweites Team und mein Bruder, diesmal etwas beherzter bei der Sache, konnte den ersten überholen und bis zum Schluss der zweiten Runde unseren Vorsprung zum Wechsel retten.


Nun kam das Gefährlichste am ganzen Wettkampf, zumindestens für uns, anfangs hieß es erst einmal beim Einstieg ins Kanu nicht ins Wasser zu fliegen ;)


Als erste paddelten wir los, und noch etwas unkoordiniert, wie man hier sehen kann. Wir hatten vor dem Wettkampf immerhin mal 5 Minuten lang geübt.


An der Schikane, nach 2/3 der Strecke, konnte sich schließlich das Team des Glauchauer Kanu-Vereins an uns vorbeimogeln. Hier wollten wir sie grad an der Wendeboje rammen, aber bekamen erst einmal einen großen Schwall Wasser ins Boot...lach


Tapfer schlugen wir mit unseren Paddeln das Wasser zu Brei, aber an diesem Team gab es kein Vorbeikommen mehr, auf dem 2. Rang trieben wir schließlich ziemlich k.o. ins Ziel. Unsere Zeit lag bei 17:58, naja, da geht noch was nächstes Jahr!

Danke an die Organisatoren für die tolle Veranstaltung, an meinen Vater für seine Unterstützung der Veranstaltung und die zahlreichen Zuschauer. Außerdem Glückwunsch an alle übrigen Teams, ein sauharter Wettkampf.

schönen Sonntag!
krelli

Donnerstag, 30. September 2010

Ausgesperrt!

Gestern war es soweit, ich kam gerade von der Arbeit, schon voll im Stress, weil ich mit Iwan um 17 Uhr radeln wollte. Ich schloss die Tür auf, schnappte mir den Postschlüssel, rannte wieder in den Flur, um kurz den Briefkasten auszuschütteln...und schwupps, die Wohnungstür fiel sanft mit einem leisen "Klick" zu.

Mein Türschlüssel lag natürlich noch drin, Sch....!!! Was tun? Meine Freundin würde erst am Abend wieder zurückkommen, und wegen dieser Sache die geplante Einheit ausfallen zu lassen...eher nicht! Die Alternative wäre gewesen, stundenlang an der Tür zu sitzen.

Iwan in voller Herbstmontur

Ich lief zu Iwan, um ihn wie vereinbart zum Radeln abzuholen, dieser schaute mich ganz erstaunt an, vielleicht lag es daran dass ich noch die Sachen von der Arbeit anhatte. "Iwan, ich brauch ein Rad und Klamotten, und wir müssen uns beeilen, da ich 19:15 Uhr zum Schwimmen muss."

Flugs "entwendeten" wir das Trekkingrad von seinem Mitbewohner und ein Shirt und eine Jacke bekam ich auch noch, nur die Anzughose musste ich anlassen. In dieser lustigen Montur fuhren wir, er mit Rennrad und ich mit einem riesigen Trekkingrad (sein Mitbewohner ist wahrhaftig groß) bewaffnet, unsere kleine 1,5 Std. Tour, bei der ich allerdings diesmal heftig ins Schwitzen kam, nur um an ihm dranzubleiben. Sonst ist es immer andersherum ;) Ja ich hatte sogar dass Gefühl, Iwan genoß jeden Anstrengungsseufzer, den ich von Zeit zu Zeit von mir gab!!

Spätestens als wir auf dem Rückweg durch eine Baustelle fuhren, beschloss ich, dass es an der Zeit wäre, meine Hose mal wieder in die Reinigung zu geben, so konnte ich mich damit auf keinen Fall wieder auf die Arbeit trauen.

Wie Studenten halt so sind, gab es natürlich anschließend nix zu essen im Haus, dafür aber jede Menge Flüssignahrung. Mit einem Gläschen Grapefruitsaft (was bei den beiden sonst nur als Cocktailbeilage dient) und einem Duplo "stärkte" ich mich für das darauf folgende Schwimmtraining :) Muss ich erwähnen dass der arme Iwan mir auch noch mit einer Badehose und Schwimmbrille aushelfen musste? Gegen abend kam ich völlig ausgehungert wieder zuhause an und stellte überglücklich fest, dass das Licht innen brannte und ich endlich wieder in die Wohnung und aus meinen Klamotten raus konnte. Es gab sogar was warmes zu Essen :)

Grüße
krelli