Hallo Leute,heute erlebt ihr den Beginn einer neuen Serie auf meiner Seite. Für eine ganze Woche werde ich mich dem Dienst an der Wissenschaft verschreiben und eine "Diät" durchführen!!!
So wie die Knaben da oben auf dem Bild, die natürlich nur Protein nehmen ;) , werde ich den Eiweiss-Anteil meiner Ernährung dramatisch erhöhen und im gleichem Maße den Anteil der Kohlenhydrate reduzieren. Warum ich das mache?
mmmhhh...wenn ich ehrlich gibt es da nach meinem Urlaub doch 3-4 Kilo die ich noch verbrennen könnte. Mit dieser Methode und gleichzeitig durchgeführten Training dürfte das eine Sache von wenigen Tagen sein.
Was mich aber noch viel mehr interessiert, ist die Auswirkung einer solchen Nahrungsumstellung auf das tägliche Training.
Ist eine solche Ernährungsstrategie überhaupt geeignet für Ausdauersportler??
Deshalb werde ich es auch für sieben lange Tage aushalten, nach ein oder zwei Tagen kann man noch keine längerfristigen Beobachtungen machen.
Wenn man sich ein paar Jahrtausende zurück besinnt, so entsprach dies ziemlich genau der Nahrungszusammensetzung unserer Vorfahren im Wald. Entweder gab es Fleisch, Fisch oder Eier, also hauptsächlich Protein, oder relativ wenig Kohlenhydrate aus Beeren, Wurzeln, Gemüse. Vielleicht noch ein paar Nüsse...mehr dürfte es da wohl nicht gegeben haben.
Glaubt es oder glaubt es nicht, mit raffinierten Kohlenhydraten war damals nix. Ich habe Gerüchte gehört, die besagen dass es nicht mal Quarkschnecken, Pizza oder Schoki gab.
mmmhh...ob da was dran ist?? ;)
Was wird also im Laufe der sieben Tage passieren?
1.Zuallererst werden die körpereigenen Glykogenspeicher geleert werden, dies dürfte bei gleichzeitig beibehaltenen Training nach spätestens 2-3 Tagen geschehen sein.
2.Im Laufe dessen wird der Körper vermehrt auf Fettverbrennung umschalten, weil er nicht mehr auf die allzu bequemen und schnell verfügbaren Kohlenhydrate, sprich Glykogen, zurückgreifen kann.
3.Er könnte natürlich auch auf körpereigenes Eiweiss zurückgreifen, sprich auf die Muskeln, aber da ich Heuwagen-Ladungen von Eiweiss futtere, wird die Muskelmasse quasi beibehalten und nicht abgebaut.
...und da ist der Trick, bei einer stinkormalen "Brigitte"- oder "Kohlsuppendiät" verbrennt der Körper aufgrund der nicht erfolgenden Extra-Protein-Zufuhr hauptsächlich Muskeln. Man wird also leichter, aber hauptsächlich weil Muskeln abgebaut werden. Muskeln verbrauchen ziemlich viel Energie, also je weniger man davon hat, desto geringer wird der Kaloriengrundumsatz. Infolgedessen dürfte man also immer weniger essen...ein Teufelskreis!
So, wo ist der Haken fragt man sich, es kann ja nicht nur Vorteile der Protein-Diät geben, sonst würden sie ja alle machen! mmhhh...ich fürchte der Nachteil ist, dass man relativ "leer" ist. Sobald das Training das gemütliche Tempo überschreitet, ist man binnen Minuten am Hungerast angelangt!
Dies versuche ich zu vermeiden, indem ich direkt vor, während und nach dem Training Kohlenhydrate zu mir nehme, z.b. Bananen.
Der Plan sieht also nun folgendermaßen aus, zum Frühstück Quark, Amaranth-Müsli, Früchte, etc... Beim Fühstück darf ein Teil ruhig aus Kohlenhydraten bestehen, der Tag ist ja schließlich noch lang. Zum Mittag gibt es dann Geflügel, Fisch, etc...und als Beilage Gemüse.
Abends dann Rührei mit Thunfisch und einen Eimer Salat um den Bauch zu füllen!
also, ab morgen gehts los, mit täglichen Statusbericht!! bleibt dran...
bis morgen abend!
krelli
P.S: wer will, darf ruhig mitmachen!!! :)
